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10 (1853)
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jgürben; ber Äreuj warb öffentlich aufgepftanjt, wo fonft bebhcibcnthumb Slttärc prangten; bab fimij glänze in ben faifer«licken gähnen; itnb bieSempct ber falfchen ©öttcr »erwanbettenftth in Sernpcl beb unftchtbaren, leöenbigen ©otteb.

2)iefe 3eit war für bic Sehre 3efu eine ber wichtigften auf ©rben.5D?it ihren 2Bahrt;eiten »eretnte fie mm bie trbifepe Wacht berWattigen pienieben, unb nicht mehr einzelne Wcnfcpen, fonbernganje Stationen würben hefehrt unb getauft, ©b warb bie eprift*liehe Steligion eine ber aubgcbrcitet|ien auf beut Srbball, unbfetbjt irbifcherweife gegen 3erftörung unb ©ewatt ber Ungläu»bigen gefiebert.

5Docp muffen wir, inbent wir bie SDSege ber Sorfepung hierUrfacpe haben ju bewunbern, unb nicht »erbebten, baft bab ©pri»ftenthum in gleichem Wajie an innerer SBürbe unb Steinpeit ein=büßte, wab eb »on außen burch ©tanj unb Slubbreitung gewann,©enn »iete fumberte unb Saufenbe, welche nun ptö^Iich ©hri*ften würben, hatten »on ben burch Sefum unb feinen Sotcn »er*fünbeten §>aupiwat)rbeitcn beb heiligen ©taubenb änßerft mangel*hafte ©rlcnntniß. ©ie nannten fiep Shriftert, weniger aub innc«rer Itcberscugung »on ber ^crrlicpfeit beb burch ben Wefftab ge»gebenen göttlichen SBorteb, alb »ietmehr, weit fie fich bent Saöfer gefällig machen, unb fich burch harinäefigeb Scharren im©ßfjcnbicnft nicht Wißpanblungen unb ©trafen aubfefcen wollten,©ie glaubten burch bie Saufe fchon Shriften geworben ju fein,mit herfagung eincb ©ebeteb, cineb ©laubcnbbefcnntniffeb, mitSefucp bet Kirchen, ©enuß beb Jlbenbmaplb unb 3eichmtng einebfireujeb alle Pflichten ber Stetigion erfüllt ju haben, ©ie wa=ren unb blieben »on innen Reiben, währenb fie »on außen albScfcnncr Sefu gelten wollten. 3b»e ©cmüther blieben roh unbabergläubig; ihre Saftet legten fte nicht ab; Siete hingegen freu»ten fich wohl gar, baft fte nun nach bcmSobe bic pöcpfte ©etig*