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10 (1853)
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£ecrbe; beim ifl euerS SSatcrö Sfßoblgefallcn, euchbaö Steicb ju geben. (Suf. 12, 32.)

Unb in ben großen Sümpfen feiner Strebe waren breibunbcrt3apre beinahe »erfloffcn. Setnabe breibmibert Sabre lang ballenbic ©briften blc fcbmä(;ltcbfien Sefcbimpfungen unb ©raufamfettenerbulbet. Sbrcr waren unzählige biageritbtet worben unter allenerfttmlicben SKartern; »tele waren im ©lenb itnlergegangcn. ©en*noch, naib breibunbertjäbrigen Selben, flanb bie »erfolgte Sircpctriumpbirenb auf ©rben. 3n allen befannton Säubern ber ©tbcwohnten ©briften. ©bttflen waren unter ben faiferlicben feeren;©briften faßen auf Stübterftüblen; ©brtflen waren unter ben »or*ncbmßcn Beamten beä römifc&en Steichö, unter ben größten @c*lehrten beö 3eitalterö. ©briften (tauben felbft in ber Stäbe betfaiferlicben throne. 3n ihrer 2tngabl waren fie beinahe ben Rei-ben felber gleich, »on bencit fte fort unb fort gequält würben.©3 fehlte nur ein djriftlicber Saifer auf bent ©fwbn bcs SÄorgen*unb Slbenblanbeö, um Slllcö neu zu gehalten.

Unb auch biefer erfchien. ©r trug ben Stamen Sonftantin.

©0 war biefer gürft fchon in feiner Sitgenb »on ©briften um->geben, unb mit bem ©tauben anSefum befannter gemacht wor*ben. ©ie crjten ©tnbrücfe attä bem zarten Scbenöatter crlofchenin ihm nie ganz. ©briften hatten ihm, bei manchen 33erfotgun*gen, bie er früher erfahren, treue ?>tlfe geleiflet. 3b« greunb*fhaft fepien feine ©anfbarfeit jum @cbu£e ihreö ©laubenö auf*juforbern. Sange war er, bei feinen ehrgeizigen Steigungen jut^errfdjaft, zurücfgefcp worben; tapfer fochten für ihn bic ebrift*liehen £eere, ald fie feine Steigung für ft'c erfannten. ©3 gelangihm, alte gürflen, welche ihm bie SlUeinherrfchaft im römifchenSteich ftreitig machen wollten, zu beftegen. ©r läugnete nicht,baß er fein ©tiief nur bem »on ben ©briften »erehrten ©oft,

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