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10 (1853)
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miitb, ohne ihr Suthun, tveic& gefchaffen unb reger ift? ©bretbod; Sebctt tn bem, mab er nach bcn natürlichen ©oben, bic ersott @ott empfangen tjat, ©uteb ift unb tput.

@o tl;aten bie erficn Stiften. Sfmen fihienen bic frommen,gottergebenen Sctcr in ben ©inöben beffere unb heiligere 3*?en<fchen ju fein, alb bieftnb,- welche im SBcltgcroübl wohnen. SWanbebanbclte fte auch mit gröberer Slubjeii^nung unb Hochachtung;wähnte fie »ietteiept wirtlich in »ertrauter Vcrbinbung mit ber©ottpeit; betrachtete fte alb Siebtinge beb Himmelb, wobt garalb 2Bunbcrt(;äter, unb nannte noch tange nach ihrem £obc ihretarnen mit frommer Sewunberung.

3br Seifpiel reiste manche gute IKenfchen jur Stachahmung,ohne bafj fte eigentlich baju ooit einem innern Triebe geleitettoorben mären. Um fo berbicnflbotler fepien biefen eine ftrengeSBcttcntfagung ju gelten. Slnbcre tbafen bab ©tcichc aub ntinberlautern ©rünbett. Slubseichnnngbfucht unb Stubmbegier fporntenfte an, in bie ©infamfeit ju sieben, unb bie Sichtung alb heiligeSeute ju geniefien. Salb mehrte ftcb bie Saht ber ©infieblcr;halb wohnten fte tn Raufen unb Selten beifammen; balb fchriebettfte ftcb ftrenge Siegeln beb Scbenb unb ber gottcöbicnflticbenUclutitgen oor. Unb fo empfing nach unb nach unter bcn ©hrifienbab ftoficrleben feinen Anfang; unb bie fKetnung warb t;err*fehenber, bab ©ntfaguitg beb SBeltlcbenb tn ber ©ott geweihten©tnfamfeit unter Uebitngcn ber Slnbacbt unb Stbtöbtung beb gtei*feheb, bie gottgefätligftc aller IKenfcbcntbatcn fei. gern »on benÜNenfcbcn unb ben in ihrem Umgang erwachfenfcn VerfügungenSttr ©ünbe, glaubte ntan feine Unfchulb unb Hciligfeit ant befiett5 u bewahren, unb ber ©nabe unb Siebe ©ottcb am witrbtgfieitStt bleiben.

25te heilige ©cfrift fagt; fDieibet bie Stifte beb gleifcheb, tttei*bet bie ftnnlichen ©ebanfen unb Scgicrben; oerläugnet euch felbfr

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