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freiten. Senn manche, mübe ber ötclen Serfolgungen unbPer unaufhörlichen Unitcßerbeit bei ben Reiben, jogen ftch inunbewohnte ©egenben üitriitf, um ißr Seben ju retten, unb baungeflörier, fern »on ben Slltärcn ber Abgötter, ben leben*bigen ©ott, ben £errn beb gummelb unb ber Gerbe, anjubeten.Manche aber würben auch bureß ihre befonberc ©emüthbffimnumg}u einer fotzen, fafi möchte ich fagen fetbjlmörberlfchen, gröm*inigfeit ßingejogen. Sieb war immer woßl ber gall bei «Per*fonen, bie mit befonberb feuriger.Qrinbilbungöfraft unb lebhaften©efühlcn, ober einem £ang jur ©cbwernutth unb ©title aubge*fiattet fein mochten. 2Bir wtffen aub alten unb neuen Gerfaß*rungen, baß ber ßWenfcß gewöhnlich in ben heißem SDBeltgegenbenauch wärmereb Slut, wärmere Geinbtlbungbfraft, wärmereb @e*fühl hat, alb in fältern Gerbjfrtchen. 3n gemäßigten ober falten©egenben aber wirb gewöhnlich ber bebäeßtige Skrjianb öorßerr*fehenb fein, hingegen bie Steisbarfeit ber ©mpftnbungen unb bab©inbilbungboermögen bem 5Bcr(fanbe tief untergeorbnet unb nach*(fehenb fein, ©cßon baraub famt man fich erflären, baß in benältern Beiten bie Sinfiebler in warmen SBeltgegcnbcn oiel ßäu*figer gefunben worben ftnb, alb in ben fältern; unb baß in benneuern Beiten |tcb bie- Stößer in ben fältern unb gemäßigtem©egenben nicht fo lange behauptet haben, alb in ben wärmern.
SSSirflicb würben bie atlererflen (ßrilflicßen ©inftcbler in ben«Dforgenlänbern unb in Stegpptcn crblicft. hingegen in fälternober gemäßigtem Sßeltgcgenben entfianb bab ©injteblerlcben erfibitrcß «Nachahmung.
•ßfan muß aber nicht glauben, baß biefer £ang jur ©infam*feit, aßeltocrläugnung, ©elbjfpcinigung unb bie in ©chwärntereiübergeßenbe Segierbe ber ©eelcnöcreinigung mit ©ott, nur inber cßtrifllichen tireße jlattgefunben. habe. Stein, bie cßrifflicße«Religion ßat folgen ©emütßbjufianb nicht herporgebraeßt; fonbern