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10 (1853)
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ffttchf alfo bei bcn 3ubctt. ficr bilbcien burd) bie mofatfchen©cfefce gjrtefier unb Sebiteg einen ganj »ont bürgerlichen abge»fdncbcnen ©tanb. grühjeitig trat bie jübifche Sßorftetiung »ont^riefierthum in bie ©enoffenfdjaft bcr ©hriften über; unb aufntorgenlänbifche SBeife trennfe ftcb bad ©cifitiche »om Seitlichen,ber gjriefler »om Saicn. ©iefe ©inrichtung bei ben Subencbrijtent»arb aud) »on ben ^eibendmficn genehmigt, unb »iclleicht ified befonberd nur noch bent ©influffe biefer lefjtern juäufcbretben,baf ber priejlerliche ©tanb nidjt fogar ju einem erblichen mürbe,mie folched bei bcn Sfraelitcn ber galt gemefen.

9tur Sugcnb unb Äenntntf mar lange beb ©hrifienlehrerdfchönfler 3tubm. ©aneben trieb er oft noch bad bürgerliche @e»rcerbe, meicheb ihn nährte, ehe er in bie ©emcinfchaft ber ©tarnbigen einging, oberst ihrem Sifdmf unb 2leltefien ernannt marb.SSeröiclfältigten ftd) aber bie ©efchäfte, fo marb billig geachtet,bafi bie ©enteinbe ihn unterhielt unb mit feinen nötf;igen Sebürf»niffen »erfah, melche er burch Slrbeit jit ermerben feine 3eit mehrhatte, ©iefe 2trt, Unterftiiijung anjunehnten, mar aud; »oit benSlpofteln nie »erfchmäht morben, unb ihnen felbfl »on 3efu ent»»fohlen gemefen. ©rfl in fpätern Sagen entftanben aub ber frei»mtHtgen mtlben Seifieuer bcr ©laubigen fcjie Sefolbungctt fürbie Sehrer unb üleltefien ober f|5rtefier; erfl in fpätern Sagenentftanben ttnterfdjicbe in ben Sefolbungen, alb ftd; bie §3ifdmfc»ott ben Sleltefien unb gemeinen spriejiern abjitfonbern unb mehrju bebeuten anftngen, alb biefe. @d mar aber fehr natürlich,baf bei bem immer gröfern 2lnmad)d ber ©hrijicngeuteinben,aud; bie 3ahl ber Sehrer unb 2$orflef)er, mie ihre Slemter, »er»mehrt merben ntuften. ©ie Sleltcfleit orbneten ftd; ©chtlfen,Unterhelfer, Sßorlefer ünb anberc Setfiänbe ju, in ihren $erufd»pflichten. 2lud ber -Dlenge biefer Slngeflellten ergab fid; mieberbie Stüfrltchfeit einer ©beraufficht über biefelben. ©iefe empfing