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10 (1853)
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»om ©elfte Cer Siebe geleitet, vuo^It^uenb, ntenfcbcnfrcunblitb,uneigennüfjig, ittibeficchbar reblid). 3hr tugenbhafter Sffianbelwar ohne ^ritnfett. @ie waren nicht, wie anbere Sterbliche,auf ©cwtnn »on 3tuhm, ©ewalt unb ©elb erpicht; hingen garnicht mit unmäßiger Siebe an gewiffen Scquemlichfeitcn beS Se=benS, an äußerlichen Borkigen. Sie fchfenen bitrch ihren neuen©tauben in Söefen höherer 2lrt »erwanbelt ju fein, bie, ganjunabhängig »on ben erfünflelten Sebürfntffen, ganj unabhängigoon ben 3eitumflänben, ein ©tiief tut Snnern ihres £>erjens trwgen, baö anbern Sterblichen unbefannt war. Wan fah fte mit©ewiffenhaftigfeit nicht nur ihre Pflichten boKsiehen, überall benSanbeSgefcften genau golge leifien, fonbern mehr thun junt 33c*ften Slnberer, als billig »ott ihnen hätte »erlangt werben fönnen.Ser Solbat öcrlor felbfi im ©ewtihle ber Schlacht bie jarten©efühtc ber SKenfchlichfeit nicht; ber Sebürftigc hätte noch immereinen Siffen SrobcS übrig, um ihn bent noch Beratern ju geben;ber Kaufmann oerfchmähte all^ugroßen ©ewinn; unb was Einerauch ScwunbcrnSwertheS that, Seiner fonnte unb mochte cs ftd)äum 33erbienfi rechnen; »ielmehr Sebct festen unjufrieben, nichtmehr getriftet ju haben. SKan fah fie aller Orten in brüber*lieber Eintracht; mochten fte auch »erfchiebener Meinung fein,ii)re£>erjen blieben ungetrennt einig. 3Äan fah fte immerbar hei*ter; felbfi in ben fchwerfien ©efahren erfannte man aus ihrenfrcunblichen SSienen, aus ber füllen SBürbe ihres Jlcußcrn, benunerfchüttertichen gricbcn, ber in ihrer 33rufi wohnte. SÄit @c«laffenhett nahmen fte bie ©aben bcS ©lüefs; mit göttlicher greubetraten fte für eine gerechte unb gute Sache in bie ©efahren beSSobeS hin.

Ein folcheS Setragen rührte ben Beobachter, unb mußte ihnjur Siebe einer 3tetigion entflammen, welche fo wttnberfchön aufben Sterblichen einwirfte^ So ging beS EoangeliumS befeli-