bcn öffentlichen grieben bricht; aber bie gute ©ache taffet uttan*gefechten, fte ift ©otteö ©atbe. S^rifiuö unb feine Sänger h<w*beiten wiber fein weltliches ©efef5; öielmebr fte prebigten ben©eborfant, aber Berläugneten baneben bie SSahrhett niebt. ©teftet;t höher, als föntgliche S£b r °ne flehen. Sbrtfiuö unb feine 3ün»ger jerfförten fctbft niebt bie f fröhlichen Grüirtchtitngen ber Suben;Bietmchr fte befugten bie Scmpet unb beobachteten alte ©cbräuchenach mofaifeber SSorfchrift; batteben aber lehrten fte bie hö&ercSBetSheit beS Sebenö. Sie fam attö ©ott. ©3 war nicht beSSWenfcben, in göttlichen ©tngen ju richten. Sarum gehorchtenauch betrug, Sohanneä unb bie Slpoffet Stttem, was bie Dbrig*fett in bürgerlichen 33erhättniffen befahl; fte gehorchten, felbft woes ihr ftiachtheil war. ©ie wiberftanben fctneöwegS, felbft wennfte in Werfer gcfchteppt würben. ©te gingen felbft willig; forbertenbie Saitfenbc ihrer Stnhänger ju feinem Sciftanb, ju feiner ©i*berfefjtichfcit auf. ©ieläfterten ihre Obrigfeit nicht. Stttmer unter*fchieb jeber bott ihnen fet;r genau bie eigene perfönltche Slngcte*genheit bon bet gefammten SOtcnfchheit, welche fie ju behan*bcln unb ju beförbetn hatten.^ Senn Steiht, SBabrbctt unb £u*genb tft baS ©utber ganjen ©ciflcrwett. SieS ©nt tonnten unbburften fte nicht, wie ihren eigenen Seth, bettt Stgennuf} unbftotjen ©tgcnftnn ber fDIachtbabcr aufopfern. 3fmen ju gefallen,fonnten ttnb burften fte nicht tScrräther an ihren bet tigffen lieber*jeugungen unb Pflichten werben. Sa war es, wo fte ©ottmehrgehorchten, als bcn TOenfchen! ©ic fürchteten ftch nicht POtbenen, bie bcn Seih tobten fönnen.
Siefct £elbenmutb ber 3üngcr empörte bie ©rohen, erregtebie Scwunbcrung ber bisher ©leühgülttgcn, unb begeifterfe bte,welche ttt ber Siebe ju 3efit, bent ©eltertöfer, mit ihnen Hoff-nung unb ©tauben theilten. Sitte SWacht ber SBett war nicht mehrBcrtnögenb, baS Sßerf ©(wiflt 5« jerftören.