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10 (1853)
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(£hrif?it«! unb geben au« ben Sempeln unb ©ctfälcit unb »er-fluchen ftch gegenfeitig i^rcä ©laubenö mitten, ©in oerfolgung«»unb ntorblufliger ©laute ift aber nicht ber chrifllicbe ©laute.Stein, t(;r ©ntweiher bc« Slllerheitigfien, bie ihr nicht« einpftn*bet »on bet ©armherjigfeit beffen, ju btm thr betet, nein, 3c=fu« ift nicht in euern Scmpelit, nicht in cucrn Setfcilcn; benner ifl mit feiner Sille« bcfeligenbcn üDtcnfchcnliebc nicht in euertifserjen! 3hr feib bie bcflagcnöwürbigen' Opfer eine« weit»öerheerenben SBahnftnn« fchwarjer Seibcnfchaficn. Ober wo hnt©hrtjtu« 3efn« jental« biefenigen gemorbet, gepltinbert, ton £au«nnb |>of unb ©aterlanb »ertrieben, au«gcfchloffen »on allen Siech-ten ber Slnbebn, welche nicht an ihn glaubten? Unb ihr morbet,ober pliinbert, ober »erflofiet unb macht elenb bfejenigen, welchean ihn glauben, wenn auch nicht ganj nach eurer Slrt unb ©Seife!

311« fjfetru« prebtgte, würben gur 3«hl ber ©laubigen anbem Sage hinjugethan bei breitaufenb Seelen. ©Seit entfern!aber, bajj er btefen nun §>afi unb S3erfolgung«fucht gegen Slnber«»glaubenbe einflöfte, ermahnte er fte jur Siebe, ©ebttlb unb ©er»träglichfeit, nach bem ©eifpiel 3efu, bc« göttlichen Ferrit, ©tfchrteb ihnen unb Sillen nachmal«, bie er belehrt hotte: ©ergel»tet nicht ©öfe« mit Sofern, ober (Scheltwort mit Scheltwort;fonbern bagegen fegnet unb wiffet, baff ihrbaju ben ©erufhabt,baff ihr ben Segen beerbet. (1. gJetri 3, 9.) 3n biefem ©eifteprebigten bie erjlen Spüler bc« £eilanbe«, fromm, liebenb,bulbfam, wie er felbft. £>ie grucht ihre« ©tauben« war nichtüKorbluft, ©erfolgung«trieb unb ©eheiffigfeit, fonbern Siebe,©belmuth, greunbfehaft gegen 3ebcrmann. SBcnn fte, wie 3e»fu«, jitr Siebe bc« Stächflcn ermahnten, »erftanben ftebarunternicht btofi ihre ®taubcn«genoffcn unb ÜKitchriften, nicht etwabie 3ubrn, unb fte fchloffen nicht Samariter unb Reiben au«,fonbern 3eber war il;r ©cichfter, ber mit ihnen am nächfien itt