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10 (1853)
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Unterrittd- @o tric ein jftnb badjenigc, toad edSßüfcfited unb'?>eilfamcd aud bctit SWunbe feiner Leitern unb Sebrcr oernimmt,no(5 ni4>t felbcr mit bmfängliter ©rfenntniß unb Urtbeifdfraftprüfen fann, fonbevn ed im 95erfraucn auf größere Sinßttenbercr annebmen muß, oon weiten cd ju feinem IBeßen unterridj«tet toarb: fo i|i feie 3uoerft'tt auf 3'cfum unb bie Siebe ju SJriftobie ©runbfagc unb ber Sfnfang unferer ganzen SSefferung unb©lücffcfigfcit burt i(;n.

2Bir fönticn und baraud erftären, warum in ben erßen 3ci=ten beb ©firtfient^umö btc Sehre öon ber ijferfon 3efu immerafd bie crfle unb wittigße angefeben würbe, wäbrcnb ber £ei=Ianbfefbß, fo fange er lebte unb lehrte, meit weniger oon fit fpraep,als oiefmebt oon @ott, oon ber ©wigfeit, oon ben SJcrbäftntffenbed SKenften jum bimmfifeben SSater, unb oon ben heiligenfPfficbten bed ©terbfiten gegen (Sott, ben Sßätßen unb fitfclbß. SBir fönnen und ferner baraud erfrören, loarum faft inaffen noch oorbanbenen Briefen ber Sfpoßcf immer jucrß einSbetf ber ©flaubcndfaten oerbanbeft toorben, unb bann erfibie 2ludcinanberfei}ung ber Sehre 3efu fefbß oon bem, toad jueinem beifigen Sehen gebort. ©enn erft muß ber feifeße 3>oei*fei gegen SBabrbeit unb Sfnfeben bed Seßrcrd oeruiebtet fein,bamit fein SBtlfe beßo größere 3uoerßtt im £erjen ßnbe. @ogeborenen Untertanen ihrer Obrigfeit beßo freufeiger, je tieferbiefetben oon ber oäterfteben Siebe, oon ber ©inßtt unb ©tärfcber Obern überzeugt ßnb.

©ot jugfeitb fönnen mir aud btefer in ben crßen 3eitennotbtoenbigen Eigenheit bed. refigiöfen Untcrricbtd aut erfennen,toarum nadjmald, ta bad ©brißentbunt ftfion fef;r oerbreitetmar, not immer oon ber ßferfon ©brißi, oon feiner göttfitenunb mcnftlttcn Sßatur, oon feinem Serbältntffc jum bittun*fiften iSatcr unb anberit foften ©ingen, mehr gefproten unb