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wett. S53ärc ihm Scfub nachher nicht fetter erfchtenen, würbeer an ben SBiebcrauferßanbenen alfo nicht geglaubt, unb babreine §>erz ober ben gefunbcn SSerßanb aller übrigen Sefubfcfjü*Icr oerbächtig ertlärt haben. ©t be^arrfe barauf, er wollte benfür aufcrftanbcn ^abgegebenen felber fel)en, fctber betaflen, eheer glaubte.
@o gewiß ©taube ber erße 2Beg jur SÜBahrheit iß, fo ißSweifcln ber ficherßeSBeg zur ©rfenntniß beb SBahren. Surchben öorßchtigßen ©tauben lann unb neben ber SBahrheit auchmancher fjrrthum zugeführt werben. Senn wenn auch wirtlichSllleb, wab unb einfübtootle unb grunbrechttiche Seute ocrßcher»ten, ßrcngc ffiahrheit gewefcn, tonnen wir fte boch nüßoerßan*ben unb mit ihren SBorten ganz anbere ißorßellungen »erbunbenhaben. @o fann aub bem ©lauten ber Streifet entfpringen,unb aub bem Strcifeln wicbcr bab feßere ©lauten. Sieb iß bicgewöhnliche ©eißcbgefdjichte faß jebeb bentenben SKenfchen. Oberwer iß, ber nicht früher ober fpäter, wenn er aub ber Sinbcr»Seit, bic Sltlcb treuherzig annimmt, inb reifere Sitter trat, 35ie*leb oon bem, wab er für SBahrheit gehalten, alb 3rrt(;um er*tanntc, unb nun baburct; junt Strcifel über Singe gereizt warb,bie ihm noch nicht entfdnebener Srrfhum waren.
Sweifetn iß eine öorfübtige Sßahrheitbtiebe, iß ein weifcb. fOTißtrauen gegen bab, wab noch unentßhiebcn iß. Sab 3trei*fein iß löblich- ©b iß ein SSorfchritt zur SSoßtommcnheit ber ©r*tenntniß, ein SBacßbthum beb@etßeb, wobei bab Unhaltbare ab»fällt, unb nur bab 2Befentlict;e bleibt. Slber wie ber 2Beg bebbebächtigen ©laubenb, hat auch ber Sßeg beb weifen SweifelnbgefaI;r»olle Slbwege. Sab Scße hat ©tenzen, wo cb, inbem ebbiefclbcu übcrßhrettct, S3ofeb wirb.
SEBab mir burd) Sugenb unb ©inficht gleich gtaubmürbigcSSerfoneit fagen, infofern eb Weber ben ©efefcen ber Sßernunft