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warteten, ber'ättcfjrab folle eintönig ber Suben fein; fo nannteftchSefub, mib er war eb, aber nicht in ber gemeinen, irbifchen23ebeutung beb SBortcb. 3<h t>in, fprach er ju iJJitcrtub, ber•3uben Äöntg. 37?cin Slieici; aber i(i nicht öon biefer $5elt. SSäremein Dtetch bon biefer SSelt, meine ©iener mürben barob fämpfen,baf ich ben 3uben nicht überantwortet mürbe; aber nun ijl meinSteict; nicht bon bannen. 3# bin ein jbönig. 3ch bin baju ge*boren unb in bie 2Mt gefommen, baf ich bie SBahrheit seit»gen fotl. iffier aub ber SBahrheit ift, ber höret meine ©timme.
(3oh- 18 , 36. 37.)
©emäfi ber SorileEungbaVt ber 3nben unb ihrem oiblifchenSprachgebrauch wanbte er Sieleb babon jur Sejetchnung berneuen Serhältniffe an, in welche er bab mcnfchliche ©efchlechtjur (Sattheit flettte. 3me prtefierlichen ©ebräuche, jene Opfe* i
rungen, bie üftofeb cingeführt ^atte, alb ber Äinbheit ungebil*beter Söller angenteffen, waren fdjon bon ben weifeiien ÜKänncrnbeb Sltterthumb unwerth befitnben worben, ©chon Oabib, fchonSefaiab hatte gelehrt, baf nicht S£^teropfer unb' Sammebblut amSlltar ©otteb gefallen lönnen, fonbern ein heiliger ©inn, einrechtfcjjaffenet SBanbel fei mehr benn febeb Opfer für ben $errn.
©o lehrte auch 3efub. Oie 3nben glaubten, baji burch bab23lut beb jährlichen Berfohnungbopferb ihre ©ünben getilgt unb©otteb 3brn abgewenbet würbe. 2lber fchon 3efaiab weiffagtebon einer hohem Berföhnitng burch bab Seiben unb ben £ob bebftch für fein Soll hingebenben frommen Oulberb, welcher burchfeine ©erecptigleit S3iclc gerecht mache. Oenn nichtb berföhntunb rechtfertigt mcf;r, alb ber heilbringenbe, fruchtbare Sob,ber für bie 2Bahrl;eit gelitten wirb, unb berfelben burch ben©lauben ben ©ieg berfchafft: benn bieSBahrheit macht frei, freibon Srrthum, ©ünbe unb SEob; unb bie gläubige ©emetnfehaftmit bent ©erechten macht felbft gerecht. 3n biefem ©inne fagte