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9 (1853)
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fianben mar, aufs fräftigfle/ tüte tön fcljon 3efuS beflritten hatte,als et fprach: Sticht Sitte, bie su mir §>err! £err! fagen,fonbern bie ben SBttten meines SSaterö im Fimmel tbun, merbeninä fumntefreich eingehen. Sn biefem ©cifi rebetc auch 3afobuS:©er SKcnfch mirb burch bie SBerfe gerecht, nicht burch ben ©lau»ben allein; beim gleichmte bcr Seth ohne @ei|i tobt ift, alfo auchber ©laube ohne SBcrlc ift tobt. (Sat. 2, 26.) ©r fott im Sinei»«nbfcctiSäigfien Satyre nach ©hrifli ©cbnrt ben SOIärtirertob ge»ftorben, unb smar mcgen feiner mutigen SScrfünbung beS §>ci»lanbeS s u Serufalem im Slufftanb etfchlagcn morben fein.

Sticmanb meifj »on ber ©enfart unb ben SEBerfcn beb SefuS»jüngerS ©irnon. Slber ber 33etname beS ©ifererS, nfelcher ihmgegeben marb, beutet auf feinen SÄuth für baS ^eilige unterSitbcn unb Reiben, ©cnfclben Setnamen hat auch Subaö ©hab»beiug getragen, ber Srnfeer b tc le^tgcnannten SafobuS. Ueberfeine Steifen burch ©prien unb Slrabien, mo er baS ©öattgeltum»ertünbigte, mie über feinen ©ob, ben er als helbcnmüthigerSWcirtirer gefiorben fein fott, ftnb nur unsuoerläfffge unb »ermor*rene ©agen auf uns gclommcn. SBie er aber ben üftamen beS©ifererS mol)! öerbient, beutet uns felbfi ber furge Srief nochan, melier unter feinem Stauten in ben SBüdjern beS neuenSttnbcS erhalten morben ift. SllS er benfclbcn fehrteb, maren im©briftentjum fefjon mancfjctXei Parteien unb ©eften entftanben,melche bie heilige Sehre beS ©rlöfers geringer achteten, als jeneunbefcheibencn, »ormijsigen unb fpijjftnbigcn Untcrfudjungcu über feine göttliche unb menfchliche Statur. SBibcrfte, miber ihre ©nt»methung bcs§eiligcn gürnte er. @ie läftent, fcfjrieb er, rnooonfte nichts miffen unb begreifen fönnen; mas ft'c aber natürlicher»femten, bie ©ttgenb Sefu unb feine Slnmctfung sur ©eligfett,barinnen öerberben fte, mie bie unoerminftigen ©htere. SBeheihnen! biefe Unfläthcr praffen ben euern Sllmofen ohne ©cheu,