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9 (1853)
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aber gewig ift, bag ©priftuS au« feiner Eingezogenheit h« 5öorgtng, unb wie in ben ©Sulen', auS öffentlich »er bem SSotfelehrte »om Sieic^e ©otteS, unb zwar ju eben ber 3eit, ba So*panneö fetbfl auf Sefepl beS Königs in ben Werfer gefchTcpptworben war. ©r »erlief ju bem Snbe feinen bisherigen SBopnortDtajareth, unb begab ftd; nach Äapernaum, einer ©tobt im ga*litäifSen Sanbe.

Sie galiläifSe gjroöins war jwar and; ein 2# beS gelobtenSanbeS, unb »on Sitben bewohnt; bie ©inwopnerfSaft aber »onben 3fraeltten wenig gcaStet. Sie ©altläer lebten in Machbar«fSaft unb häufigem tScrfehr mit ben Reiben. ©owoptbieö, alsihre llnwiffenhcit unb Slrmuth, machte fte oft jttm ©egenjfanbbeS §>ohnS ihrer übrigen ©laubenSgenoffen. Unb boch waren ftees, zu welken SefuS guerfi ging, in beren ©täbten unb Sör»fern er fein Sehramt begann.

SpriftitS Jannte fein 3citultcr, unb geleitet »on feiner 2J?en=fSenfenntntg, mad;te er baS »erachtete ©aliläa, wo es nid;t aneinfachen, untierborbenen, restlichen Seuten fehlte, jum ©Sou*plafz feiner Sputen. ©t wollte »on feinen ©Sülern einen bttrSbie »ermeinte SEBeiSheit beS bantaligen SaprpunbertS unbefioSc*Scntn ©eiji, unb ein bttrS bie »erberbten «Sitten beS SanbeSunöergiftcteS §>erz, nod; empfcingliS unb offen fürSBaprheitunbfSliSten Sugenbftnn. ©in finblid;er ©etfi, ein finblid;eS ©e*müth waren ihm bie liebflen. Saher fuchte er auch feine erfiengrettnbe unb ©d;üler ntSt unter ben Vornehmen unb ©rofenbeS SanbeS, niSt unter ben ©elet;rten ber bamaligen Seit, fon»bem unter Seuten, welScbttrS ihre £erfunft, burS ihren ©taubunb 33eruf am entferntejten »om ©influffe beS 3eitgetfleö ge»blieben waren, natürlich, wahrhaft, fo »iel als möglich »onberrfepenben tSorurtpeilen frei.

©r fannte feine 3citgcnoffen nur 31t wohl.SBent feil iS,"