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erwarten feinen, Stoch aus bern ©efängniffe, worin er fdmtactntete, fanbte er jwei feiner jünger gtt EprtfluS, nnb lief ihmfagen: Sift ©u ber, ber ba fornmen foH, ober follen wir einesAnbern warten? — EbrifhiS aber madjte bie Abgcorbneten juAugenjeugen feines Sebens unb SDSirfenS, unb fändte ftc bannjit ihrem Sefrcr mit ber Antwort jttrüd: Selig i(l, ber ft cfnicht an mir ärgert!
EbriftuS fatte ftd) fogletcb, naebbem er oon SobanneS getauftworben war, ftatt beffen $oben Erwartungen ju entfpreeben, inbie Sinöbe begeben, ©a lebte er Pierjtg Sage lang oerborgen.SEBarunt er in biefe SüBüfie ging, wiffen wir nicht. ©er Scan»gelifl SDIarfitS erjäblt bloft Er warb bafelbfi öerfuebt öon bemSatan, unb war bei ben Sbieren, unb bie Engel bienten ibtn.©er Eoangelift SStattbäuS melbet umfänblicber, auf welche Art3efuS Perfudjt worben fei. 3n biefen Erjäblungen berrfebt fürbie Sefer aus heutigen Sagen »iel Unbegreifliches.
5Wan muf ftd; bal;er nicht wunbern, wenn über biefes Alles»oti Steuern uns Aeltcrn mandlerlei Auslegungen gemacht wor*ben ftnb, welche julcfit bod; deinem ein ©enüge leiften fonnten.Einige nahmen bie Erjäblungen ganj im bucbfläblicben SBerftanbe,baf ber Seufet Sefttm wtrllid; auf bie 3innc beS Sempels oon3erufalem gefeilt, unb ihn gebetfen habe, ftcb unbefebäbigt hinab*juftürjen, um ju beweifen, er fei ber Sohn ©otteS; ober bafer ifn auf einen hoben 33erg geführt, ihm bie 3teid)e ber SBcltgejeigt, unb ihm ben Seftf} berfelben besprochen fmbe, wenn3efuS nieberfallen unb if;n anbeten würbe.
©icfeS bucbfläblicbe Serftebcn ber Erjäblung wollte Anbernnicht ber richtig aufgefafte Sinn berfelben febetnen. Shells warihnen unglaublich, baf @ott jemals einem überirbtfeben böfen SBefenfo Piel ©ewalt geftattet habe, ben @ang ber Staturju unterbrechen,ober 3cfum jur Sünbe ju petfuehen; theilS febien ihnen bie Art