— 195 —
ft^en / fo bei ganjen Sölfcrn; bettet bic SSölFer beließen am?Menfeben.
©ö farm bie ©taatöfunß bet ©roßen allcrbingö ein Sanb füreinige glänjcnb machen. Jlbet liegt im fßolfe fclbß nichteine innere, hohe Äraft beö ©emütßeö, ju Slllcm, waö gut itnbreibt ift, entfcblciTen: fo wirb eö balb nach ber. erften unange*meffenen Slnßrengungen um fo ftbioäcber nnb erfchteffter werben.3tucb> iß ber große ©eift ober bas ©lücf eines gürßen niibt auffeine Siacbfolger erblteb- Saßet toirb, waö bte ©taatoflugbcifbeS ©inen erfanb, »on Stehern toicber oerfäumt; waö bet ©ineerwarb, öon Stnbern berfeßwenbet. — Unb worauf richtet fttf; ge»meiitiglicb bie ganje §>errfcbcrfunß berer, bic bureb ißre eigeneJflugßeit ein Soff ju erbeben gcbeitfen? 3ß cö auf bte wahre©lücffeligfcit bes SSolfeö abgefeben? auf Seförbcrung ber ©itten»einfatt, ber öffentlichen £ttgenb, bergreißeit, bcö StechtögefüßlB,ber Unbcßcrßlicbfeit, ber SSaterlanböliebe, ber Steerfettnuttg bcowahren SBerbtenfieö ? Ober iß cS nicht öfter mehr um Sanbcö*erweiterung, furchtbare Macht, größere ©tnfünfte, in bic Stegenfattenbe ^raißt, um einen ©roberernamen unb berglcicßen jutßuit? — SBojtt aber biefe Mittel, wenn barüber berSwecf ber»feiben »ergeffen wirb? 23o$u biefe Mittel, welche, auch wennßc enbltcß erworben ßnb, eben fowoßl sunt 33öfen als jum ©utenangewenbet werben fönnett?
9lur ©ereeßtigfeit erhöhet ein SSolf, — mißt bieMacht unb Menge ber firiegoftßaaren, noch beren ©efcßiiftichfeit,©ewanbtßeit unb Mutß. 3'bar, wie bem einzelnen ManneScibcöfraft jum S5orjug unb jur eigenen ©ießerßeit bient, ißauCß friegerifiße ©tärfe eitt notßwcnbigeö Sebürfntß beö Sanbeö,welches feine greißeit, Itnabßängigfeit unb innere ©lucffeligfeitßeßern will unb muß: aber frtegerifeßer ©eiß allein famt feinSSolf erheben unb beglüefen, Ster ju leicßt wirb berfelbe bom