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9 (1853)
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»om ©obe ein gcißiger Seib; baS menn bicfe trbißben©licbmaßen »on unferni hohem ©elbfl ßcb trennen, mirb baShöhere ©elbfl in größerer greifet! über baS ©obte ßcb erbeben,gleicbfam »ertlärt, umfangen »on einer geifligen £>ül(c.

SDiefe Sehre ber heiligen ©cßrift, tute fee aus beut ©eiße 3efuunb feiner Süngcr geoffenbart berüorging, flimmt mit bcm munber*bar iiberein, maS mir ßbon gegcnmärtig in ber Slatur beS SD?en=ßben mabrnebmcn. ©s ijl mmerfennbar, baß ber ©ciß mirllid;fißon jcp außer bem irbtßben Körper mit einem überirbißben-Seihe angctbanifl, meiner, mie bieStumeauS bcm »ermefenbcn©amcntorn, burcb ben ©ob beS SeibeS entbunbcn mirb.

?an nennt jumeilen bilblicb ben ©cblaf einen Sruber beb©obcs. ©r es in ber Ä^at. ©S baS ©cßlafen nichts 2InbercS,als ein 3urücf treten in fiep felbß beS ©cißcS unb ber ©eele; einVerlaßen ber äußern grobem fiörpertbcile. ©o gcfcbiebt auch tut©obe. 3 m ©cplafe bleibt in ben »on unferm böbem ©elbfl»erlaffenen äußern fbörpertbeilen nur nocb baS fPßanjenlebcnäurücf. ©er ÜOTenfcb liegt unempßnblid) ba; aber fcinSölut rolltnoch burcb bie Slbern, fein Stipern gebt noch; SllleS, maS jit feinempßanjenbaffcn ©afcin gehört, noch in SC^ätigfeit, mie einähnliches Sehen auch in empßnbungSlofen Slurnen. ©in folcßcS3urücftreten beS ©eißigen fcpeint notbwenbfg »on 3sit 31 t 3citfür baS Srbifcbe, meil biefcS burcb anbaltcnben ©ebraucb gleich*fam »ergebt* unb in feiner ©augtiebfeit für ben ©eiß gefebtnäebtmirb. bas ^ßanjenteben beS menßblicben SeibeS, gpftns un*gebinbert »on ber SBirffamfeit beS ©eißeS, ßcb felbß überlaßen:fo fann es ungeßörter nach feinen @efe$en arbeiten, unb ßcbßärtett. ©aber ßnben mir nacb jebent gefunben ©cblaf ben fbörpererqutefter unb baS ©emütb freubiger barüber. 3m ©übe abermeiebt auch bas ipßanjenteben »on ben babureb allein nur jtt*IX. 6