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9 (1853)
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(Bonne einen flüchtigen SSedjfct bon Siebt unb ©Ratten, Halteunb Säcirme bcrurfad;t, welchen wir Sagedjeit unb 3<»!)redsettnennen. 3m ©urigen ifi feined Singed ©nbe, fonbern Med nurrin ©friet ber Serbinbungen: unb bieö ©piel heißt bad Seben;einig aber, wie bie Singe felbfl fclbfl ftnb, atd ©ottedwerfe,: fl auch bad ©ptel ihrer wccbfclnben Serbältniffe ju cinanber.folglich ifi ein ununterbrochene^ Sebendgewcbe. Sie 2lrt berSerbtnbung gewtffcr Steile fann wohl aufhören; aber was bafl, hört fclbfl nie auf; eben fo wenig bab Säccbfeln ber Ser»linbungen, ober bad Seben. folglich wad ba ifi, bad bleibt.Sad, wad und wie ein Anfängen unb Slufhören borfommt, wadbir Aufblühen unb SQSelfcn, wad wir SÄorgen unb Slbcnb, wad'oir ©cborcnwcrbcn unb ©terben, wad wir alt unb neu nennen,:jl nur ein ©fuel bon Serbinbungen ber Singe im Säeltall, ober?cben ber ©chößfung. 2Bad wir £ob beißen, ijl alfo fclbfl eineScflatigungdurfunbe bed Sehend, unb §>anblung bed Sehend,unb Sehen felbfl!

3ctt unb ©wigfeit finb für ©ott bad ©letcbe. Slber ft'e ftnbed aud; für mid;. SBoju biefe Unterfeheibungen? @d ijl nurein ©roiged. 3cb tomme nach betn Sobe in bie ©wigfeit; aberich befinbe mich je|t fchon in ber ©wigfeit. 3cb fomme nachbem Sobe ju ©ott; aber iih bin feilt fchon bei ©ott, mit ©ott,bitrch ©ott, in ©ott!

Sur mit ber großen Scbcndthätigfcit, bie ich Sob nenne,tritt ein lebhafted ©f)icl »on Trennung unb Scrbtnbung unbSäccbfel meiner Scflanbtheilc ein. ©d fcheibet ftch, wie im f>erbflebie Scbendfraft oon ber wclfcnbcn $pnje, mein ©ctfltged bonbem Ungeifligen an mir, wad id> 3rbifched nenne. SÄcin ©ottbenfenbed 3$ tritt im großen, immer regen Sebcndgebränge bedSäeltaltd mit anbern ©toffen unb Singen in Serbinbung. -Kleinabgefallener, ©taub geworbener Seit) aber bauert im Säeltatt