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wenn mm im £erbfi alle ^flanjeit abwelfcn, unb ©taub unbGerbe werben, »aff mit fünftigem grühling, wenn neue ^jtanjenauffetmen, bamit gewiffermaficn eine neue 2Belt beginne! —@b ift nichtb 33erfchiebeneb oom Vorigen; Slllcb wicber bab Stlte,bab gwigc.
2Benn bie fJS flanje öerborrt, unb alb ©taub im SStnbe »er*weht, glaubft bu, bie Seftanbtheite beb ehemaligen ©ewäthfebfeien aub bent SBeltall berwebt unb oollfommen 9tichtb gewor*benf 9?ein, ob in einem .Kraut oerbitnben, ober alb ©taub im©onnenftralfl fchwttnmenb: fte ftnb »othanben unb unöergäng*letb, aub bem göttlichen 2IK ber Singe unbcrlicrbav. Sie bet*borgene Scbenbfraft, welche ben ©taub ju grofen, gtänenben,blühenben ©tauben berbanb, lebt auch ohne ben ©taub fort,unb wirft wie int ©ommer, fo im SBinter fort, im ©amenforn,im SBcltatl. Sringt bie grühlingbfonne bie »om ©chöbfer feft*gefegten Sebingungcu juriief, unter welken bie Sebenbfraft aufben ©taub um ftch her wirft: fo wirft fie, unb eine neue ©taubefeimt, grünt unb blüht, ©o ijl Sltteb ewig bab Sitte unb bab*felbe, fo neu eb auch ewig bent Sluge ber SÄenfchen erfchetnenmag.
Sa wirb nichtb ffteueb; ba ocrnichtet fich fein Sllteb. 2Babwir neu unb alt nennen, ftnb Unterfchetbungen unferb ißerfiau*beb(, Slothbehclfe unferer fchwachen gaffungbfraft. 3n £l;at unbSBahrhcit ift in ber Statur nichtb Steucb, nichtb Sllteb; benn©otteb ©chöpferwerf ift ewig. 3m (fwigen ijt nichtb neu, nichtbalternb; benn cb ift ewig immer baffetbe. Stur bie äkrbinbun*gen ber Singe änbern ftch, unb bab ift eb, wab wir seitlichnennen. Ob nun eine Stumc abweift, unb ftch auflöfet in ©taubunb Sunjl, ober ob im uncnblithen StU ber Singe ein öon 2flit*Iionen SBefen.bewohnter Sßeltförper, wie unfet Grrbball, ftch auf*löfet unb »ergeht: cb ift baffelbe. SBeber bie Seftanbtfjeile ber