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9 (1853)
Seite
116
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liß

©croiffeu. ©u befenncji; 3a, es tft ein@ottl es ift ein poch*flcS, heiliges, gerechtes SBefcn, welches baS 2Mtall orbneteunb bie tobten, wunberbamt ilväfte leitet; bas, als ein einiger©eifi, bie ©ciflcr als feine Kinber liebt; baS niept bereut, wascS in boebßer ffictSbctt fc^uf; baS nicht baS gcriitgjtc ©taub«eben aus feiner ©epopfung üernicfjtct, gefepmeige bie cble .Kraft»erniebten toirb, bie ©ott beuten, ©ott ßerebreit tann: benmenfcblicben ©etft.

©u bctcnncjl: es tfl ein ©ott; fo betenneft bit auch': 3 a,Unflerblicbfeit iji notpwenbig baS SooS unferer©eclc!

3(1 aber beincr ©eefc itnficrblicb: fo betennfi bit, baß bu birbeiner auch noch nach bem ©obe auf irgenb eine 2trt bewußtblcibfi. ©emt nicht loiffen, baß bubabifi, beißt SScrnicbtung.Ober nicht wiffen, baß bu tvarjt, unb wie bu warft, beißt feinegortbauer, fonbern neues Anfängen, neue ©cpöpfung.

9ticpt wiffen nach bem ©obe, baß wir waren, macht itnfere©ugcnb, unfern Gbclmuth, itnfere Aufopferungen auf (Srbcn un*niifc. ©enn wo^it eine Sclobnung Proben, eine SSercbclung,wenn wir nicht mehr wiffen, warum? Ober warum ein ©cricbtüber unferc ©epanbe Proben, eine SSergeltung, wenn wir nichtmehr wiffen, woburep wir bie ©träfe, bie Unwürbigfeit unfers©cpidfals oerbient baßen? Alle SJcrgeltungen in fencr SBcltwären jmectloS; binunlifcber Sohn unb bimnitifcpe ©träfe wür=ben Ungerecptigfeitcn fein ober beißen tonnen, ©ie ©ugcnb, bieSSercbefung ber ©eele auf Gerben, fo wie ihre SSerfcblimmerungbiemeben, wären ohne 3ufammenbang mit einem tünftigen Se=

beben, unb beinahe gleichgültig.-2Bcr an bie poepfte @e*

Tccbtigfeit ©ottcS, wer an bie unbebingteflc £eiligteit ©ottcSglaubt, ber glaubt auch an ein wahrhaftes gortbauernbes ©cifieS, an ein unjerriffeneS gortbauern, an einen