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Das Glück.
Man gefiel sich vor wenigen Jahrzehnden noch sehr darin, dasachtzehnte Jahrhnndcrt das philosophische Jahrhnndert z»heißen, im Schimpf und Ernst. Bringt alle Philosophie solcheFrüchte, wer möchte da Philosoph sein, oder seinen Nachkommenwünschen, noch einmal in dergleichen philosophischem Jahrhnndertzn leben!
Es ging vielen gutmüthigcn Schwärmern, wie dem KönigLear beim Shakespeare, der sich vom Felsen zu werfen meinte.Sie sahen das gewaltsame Regen des edlcrn Theils vom mensch-lichen Geschlecht — der Znlanf ward genommen zum höhern Auf-schwung, man sprang — und kam zwei Zoll breit von der altenStelle. Weiter nicht! Einige glauben sogar, man sei rückwärtsgesprungen. Das nun wohl nicht. Die Vorsehung kennt in derwelthistorischen Leitung des menschlichen Geschlechts kein Rück-wärts, aber die Natur kennt auch — keine Sprünge vorwärts.Was wir für philosophische Sprünge hielten, waren Konvulsioneneiniger Ungeduldigen.
Ich glaube, wir sind noch so ziemlich im Alten. Es sind herr-liche Saaten ausgestrent; das ist das Höchste, was sich sagen läßt.Ob die Saat je reif wird, dafür lassen wir die Götter und unsereEnkel sorgen.
Woran aber würden wir erkennen, daß die Menschheit vorge-schritten wäre?— An der religiösen Ehrfurcht der Großenvor Tugenden, Verdienst und Bürgerglück; am reli-giösen Abscheu der Volksmenge vor — Egoismus.
Im philosophischen Jahrhundert war mehr die Rede davon,wie man sein Glück mache, als davon, wie man glücklichsein könne.
Kardinal Mazarin hatte ein bedeutendes Geschäft vor. Man