Druckschrift 
35 : Abt. 3, Vermischte Schriften ; 8 (1854)
Entstehung
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Denkschrift

über das politische Verhältnis der Schweiz zuDeutschland, Frankreich und sich selber.

Nachfolgende Denkschrift kam im Spätjahre 1814 nach Wien zumdortigen Kongreß. Sie hat gegenwärtig nur noch geschichtlichenWerth, insofern sie damalige Verhältnisse bezeichnet. Sowohl des-wegen, als weil in Deutschland von den Unruhen der Schweiz,welche die Dazwischenkuuft der verbündeten Mächte nothwendigmachten, nur sehr verworrene Vorstellungen gemein sind, mag dieDenkschrift Vielen belehrend sein. Sie gibt in großen, doch festenZügen ein Bild vom politischen Zustande der Eidgenossenschaft vordem Jahre 1815. Der Spruch des Wiener Kongresses ist bekannt.In den meisten Hauptstücken ist auch den Wünschen dieser Denk-schrift entsprochen.

Der erlauchte Fürsten - Kongreß Europa's versammelte sich inWien. Hier soll die Uebereinkunft der Mächte das Schicksal undden dauernden Frieden der Völker entscheiden. Diese Entscheidungender Völker sollen die Gesetzgebung für die Staatenverhältnisse un-sers Welttheils auf Jahrhunderte werden. Durch Uebersehung dergeringste» Bruchzahl wird die Rechnung falsch, und ein übel ge-setztes Stift im Uhrradc bringt das vortrefflichste Räderwerk zur