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32 : Abt. 3, Vermischte Schriften ; 5 (1854)
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verhüten bemüht gewesen war. Er verabscheute die gewaltthätigeRegierung Frankreichs, aber ehrte deren tapfere Krieger, und be-handelte sie, mit denen er sich ans dem Schlachtfelde gemessen,fortan wirthlich und gefällig. Er hoffte im Stillen auf den Tag,da gemeinsame Noth alle Schweizer zu einem Sinn und einerKraft verbinden könnte, um das fremde Joch im gelegensten Augen-blick abzuwerfen; er begünstigte für diesen Zweck sogar das Daseineiner Zentralregierung, unter welcher sich Alles zu Einem ver-schmelzen sollte, was vormals in den unheilvollen Ortssouveräue-täten zerstückelt gelegen war: aber er blieb zu besonnen, um Em-pörungen einzelner Ortschaften gegen französisches Militär Handzu bieten. Er erkannte die-lluhaltbarkeit der vom Auslande aufge-zwungenen Staatsverfassnng; aber er betrachtete sie wie ein schmerz-haftes Heilmittel, zur Rettung des Vaterlandes, durch Erregungund Verknüpfung von dessen Kräften und Gliedern. Es war seinerGemüthsart und seinen Verhältnissen entgegen, irgend eine derHauptstützen der helvetischen Regierung zu werden; aber -er be-klagte deren Mißgriffe, wodurch jene Verschmelzung der Massenmehr gehindert, als befördert wurde.

So kannte ich ihn; so sprach er in Stunden der Vertraulichkeitmit mir; so schrieb er mir. Davon zeugen noch einige seiner auf-bewahrten Briefe, die er kurz vordem Aufruhr von Schwyz sandte,der damals schon, ohne sein Wisse», von den umliegenden Dörfernin verborgener Thätigkeit bereitet ward. In Luzern, dem Sitzder Negierung, hatte man schon über diese heimlichen Bewegungenunbestimmte Anzeigen erhalten. Ich hielt es für Pflicht, ihndarauf und über seine Stellung aufmerksam zu mache». Er ant-wortete :

Schwyz, den 1. April 99.

— „lieber Ihr Letztes vom 26. März, theuerster Freund, wäreso viel zu schreiben, daß mehrere Briefe nicht hinreichen würden.