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32 : Abt. 3, Vermischte Schriften ; 5 (1854)
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Man sah ihn daher schon im Jahre 1780 an der Spitze und imNamen der Bürgerschaft seiner Vaterstadt für den Grundsatz han-deln: „daß niemals weniger als achtzig bürgerliche Fa-milien in der Negierung sitzen sollten/'

Allerdings erregte er früh damit den Groll vieler patrizischenGeschlechter. Doch eben dieser Haß vermehrte sein Verdienst, undden Eifer seiner Freunde um ih». , Schon im Jahr 1785 zeigteman sich bereit, ihn in die Regierung Berns aufzunehmcn; allein,weil er damals noch kein ausreichendes Vermögen gesammelt hatte,um mit Vortheil auf einträgliche Acmtcr warte» zu können, lehnteer den Antrag ab. Ein gleiches geschah 1785, ans Liebe z» einernatürlichen Tochter, die er, so bald sie mannbar geworden seinwürde, öffentlich als die seinige, durch die Ehelichung ihrer Mut-ter, anzncrkennen beschlossen hatte.

Bürger eines alten Freistaats, gab er ungemessen jenen erha-benen Grundsätzen seinen Beifall, welche das französische Volkbekannte, da cs seine Staatsvcrfaffung zu reformircn, und dieGleichheit der Bürger vor dem Gesetz zu behaupten anfing. Erkannte keinen schönern Adel, als den der Tugend und des Ver-dienstes. Aber bald verabscheute auch er die Revolution des Nach-barreiches, da sie in Verfolgung, Tirannei und Vandalismus ent-artete.

So sehr er wohl einer freien Verbesserung des eidgenössischenStaatSwescns hold gewesen: so tief empörte es seinen Schweizer"stolz, durch Fremder Gewalt solche Nmschaffunge» bewirkt zu wissen.Als daher am Ende des Jahrs 1787 Frankreich kriegerisch gegen dieSchweiz drohte, ermahnte er zur plötzlichen Vereinigung aer Kan-tone und Stände unter dem Schilde der Freiheit und Gleichheit,zur Aushebung aller Nnterthancnschaftcn, zur Einführung wahrerFreiheit durch die ganze Schweiz. Indem er damit dem Vaterland«;ein hohes Gut ertheilt sah, glaubte er zugleich den Machthabern