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Einrichtung dieser berühmte» Erziehungsanstalt war mit seinenNeigungen in zu großem Einklang, um dieselben nicht noch leben-diger zn machen. Ncse manns edler Geist, seine philosophischeAnsicht und Würdigung der Dinge, sein reizender Vortrag, seineBegeisterung für die großen durch Sittlichkeit und Seelenstärkeausgezeichneten Heroen NomS und Griechenlands wirkten nichtminder auf Laharpe's GcmüthSbildnng. Hier blieb er dreißig Mo-nate, und hier schon, wie er nachmals oft nicht ohne Vergnügenerzählte, ergötzte sich sein kindlicher Sinn am Bau einer freier»Verfassung der Eidgenossenschaft, an Erlösung der Nnterthanschaften,und Tugenden, die Tests Enkel schmücken sollten. Bemerkenswcrthübrigens ist es, daß aus diesem Seminarinm mehrere Männer her-vorgcgangcn sind, welche sich späterhin in der StaatsumwandelungHelvetienS von der einen oder andern Partei hervorthaten. Meh-rere Salts, unter ihnen auch der liebenswürdige Dichter, dernachmalige Direktor Legrand von Basel, Gaudenz Planta, derfranzösische General Laharpe, Reinhard, Stöcker, Tschar-ner, Bawier, und andere mehr, erkannten alle in dem würdigenNesemann ihren Lehrer, den späterhin, in einem Alter vonachtzig Jahren, dte Wuth politischer Faktionen in die GefängnisseTprols schleppte, weil er der Bekenner liberaler Grundsätze war.
Laharpe kam von Haldenstein zurück mit dem Ruf eines Halb-wilden. Er vernachlässigte Astes, um in den Wissenschaften zuleben. Mathematik schien ihm damals einzig nur die des Manneswürdige. Er setzte zu Genf seine Studien unter de Saussureund Bertrand fort, und die neuen Bekanntschaften, welche erschloß, gaben ihm für diese berühmte Stadt jene Vorliebe, welcheselbst die später» von ihren Bürgern erlittenen Verfolgungen nichtaustilgen konnten.
Auf der Hochschule Tübingen weihte er sich den Rechten undim zwanzigsten Jahre nahm er den Doktorgrad. Er kehrte in sein