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des alten Pfandbriefes zu unterhandeln. — Nur die March wurdemit kaltem Stillschweigen übergangen.
Ein Trauerbote von Uri kam und siörte die Heiterkeit desFestes. Auch die Landvogtei Bellinzona, jenseits des St. Gott-hardsberges, war vom Geist des. Aufruhrs und der BcfreinngS-lnst ergriffen worden. Bizener, der Landvogt, stand in großerGefahr. Fremdes Volk war, wiederholten Berichten zufolge, inBellen; und die dortigen Gegenden eingefallen. Diese besondersfür Uri bedenklichen Ereignisse hatten das Volk daselbst sehr er-schüttert. Es wollte, um sich zu decken, seine gen Bern gesandteMannschaft wieder zurückziehen — es theilte den Schwhzern Klagenund Sorgen mit.
Schwyz war in Bestürzung. Es entstand ein Augenblick desSchweigens, oder stiller Berathung. Bald offenbarte sich die all-gemeinste Theilnahme am Schicksal seiner ältesten Bundesgenossen,so wie an dem der gesammten Eidgenossenschaft. Man beschloß,Uri zu bitten, seine Truppen nicht von Bern abzurusen, um ÜbelnEindruck zu meiden, welchen dies auf alle eidgenössische Hilfsvölkermachen könne; statt dessen wolle Schwyz den Mangel jener Mann-schaft durch sein zweites Bataillon ersetzen, und ihm den Oberst-lieutenant Rlovs ab Pb erg, als Standesrepräsentanten,zugesellen.
Mit diesem Entschlüsse wurde der Trauerbote von Uri heimge-sandt, einem Entschlüsse, so edel als klug.
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Das Waadtland lief unaufhaltsam in der Bahn der Revo-lution fort. Die Güter der Berner wurden in Beschlag genommen,und die Gemeinden des welschen Fröiburg rüsteten sich, dem Bei-spiel zu folgen.