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4 (1853)
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ober bcncn eine grcube ju maebcn, uns fclbft bic böebfle unbinnigfte alter greuben ifi. 2Bo ift ber SD?enft^, welcher noeb niebaS fülle ©ntjüefcn ber greunbfebaft, bie ©eligfcit empfunbenpat, ju lieben unb geliebt ju werben?

3cb benfe bi« niept an jene greunbfebaft, wetebe äWifcbenSteltern unb Äinbcrn, jwifcpen gutartigen ©efcbwtfktn, pnfcbenffferfonen beibcrtci ©efcbtccbts, ober jwifcben ©begatten ftatt*ftnbet; fonbern an bie greunbfebaft, tvetdpc ^erfonen »on gtcitbcni©efcbleebt unb Sitter naeb freier SEBabl mit einanber ftiften. ©oift bie greunbfebaft ®a»ibS unb gonatbanS int Siitertbmnberühmt geworben, ©o batte SefuS felbft eine järtliebere 3« sneigung für ben jünger gobanncS, ben er noch »om teujeberab wie fein anberes ©elbfi befrachtete.

©inen Vertrauten ju haben in alten Sagen beS SebenS, iflein Scbürfntf jartfübtenber fielen. SEBer ohne greitnb ifi, gebtwie ein grembting über bie ©rbc, ber Süemanbcm gehört, ©o»gar ^inber in ihren unfebutbigen ©pieten, che fte fleh fetbft nochVcebenfcbaft »ott ihren ©efübten geben fönnen, hegen febon bie©cfübte ber greunbfebaft. ©ine unbefannte, fanfte ©ewalt siebtfie jufammen. ©inent geben füe »or alten Slnbern beit Vorjug.SÄit einem »or alten Slnbern tbeften fte am liebjlcn i(;re Heilten©efebenfe, ihre frohen ©tunben. ©tnent »or alten Slnbern weinenfte am ,tautc|ten nach, wenn fte »oit ihm getrennt werben.

©er Sunb ber greunbfebaft, in welchem ftcb fcböite ©eclenauf ©rben bereinigen, ijt bie $rone ihres Sehens, ift eine »onben ©eligf eiten, welche ber ©ferbltebc mit bem ©nget tbeilt.©r bat nichts gemein mit jener bloß »ertraultcben ©efanntfebaft,in welcher wir oft ben febon mit bem ÜRantcn eines greunbeS jubejeiebnen pflegen, mit bem wir einigen Umgang haben, ober»on bem uns einige ©efättigfeiten erjetgt finb.

Stber feine Ätage hört man wobt alltäglicher werben, als bie