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fMcimnig mit Vcgicrbc. ftcute ift er SBollüftting, morgen »er*ftößt er baS Opfer feiner »iefjifc&en Suff, weil er nach miberttVortheilcit f;afd;t. 3mmcr ftnb eS Pie aitö feinem gtcifth ttttbVlitt aufftcigenbcit ©clüftc, bie feinen ©eift beherrfthen, aberbcr ©ctfi ift ohne SStacht über fte. Srntpcr ift er ber ©Habefeiner ©clbfuntmcn, feiner ©uebt nach Slnfehcn »or ben Satten,feines rohen ©eftblecbtötricbes, feines lüfternen ©auntenö, feinerfoftbaren Äleibcr unb Teppiche — immer ber ©flaoc beS gegen*»artigen Slugcnblicfö, beS gegenwärtigen StufjenS, bcr gegen*»artigen Saune. Shnctt allein gehört er mit alten feinen ©tnpftn*bungen unb SBünfcpcn, burch fie allein »irb fein SSUlle geleitet.Verbtent er ben Stauten eines greien? O fo ift auch baS rohe£picr frei, welches, ohne .Stenntnifj »ont Seffern, thut, wieStaturtriebe tl;un swingen. Stein, er ift ©ttabe! Ober wertonnte fonft fo genannt »erben, als ber, welcher nicht einmal SSteifterfeiner eigenen Gmpftnbungcn unb Segterbcn ift, unb beftättbigen■pochoerrath gegen ftd; felbfi unb Untreue gegen fein mißbilligen*beS ©ewiffen begeht?
©ewiffenhaftigfeit ift alfo nicht fowohl eine eigene £ugcnb,als oielmchr bte Äronc atfer p nennen, in welcher fte etfchciucn;es ift ber Inbegriff bet in einem SJtcnfchcn öorhan*betten Solltommenheiten, es ift baS wahre.Seben beS»trffamen ©cifleS, cö tfi bie Sejeichmtng feiner £>crrfcl)aft überbaS Srbifche, es ift bcr Staute feiner Volfenbttng unb ber ©langfeiner cigcntbümltchen gretheit. 2Ber geregt banbeit, »er feinePflichten oollftrectt, ift gewiffenpaft. 335er nichts als feilte ©runb*fä£e hört, »er nicht um eines ntebCrn Stufenö ober Vergnügenswillen fte befeittgen mag, »er feinem beffent ©efbft nicht untreufein fatttt: ber ift gewiffenhaft, tfi ttt ftd) »ollenbct, ift erhabener'dis bie ©tnncnmelt, ift wahrhaft chrwürbig unb wahrhaft frei.Stad) btefer Roheit 3 « ftreben ift aller ©elfter 3iel, ift ber ©h>'iftc»’