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ritter nahm fich bed gremblingd an, ohne nach feinem ©ater*lanbe, nach feiner £>erfunft, nad; feiner Stetigion ju fragen. (Suf.10, 30 ff.) — Sem 11 ngtücflichen finb alle ©tenfehen»ermanbt!
£art itnb fthmerjlich ift bad $ranfenbctt auch in ber §>cimath,unb boeb reicht uns eine liebenbe £anb bic Jlränet, bod» tröffenund theure greunbe. ^g cr » cr grembltna auf bem .Kranfenlagcrliegt cinfam; ihm reicht nur eine gemiethefe £anb ben §>cil«becher — ach, ihm,ift bad üranfenbett härter unb fchmcrjticher.
©inb mir in unfernt SBofmort »erfolgt unb bebrängt: mirfinben bod) menigfiend eine ©cele, bie mitlcibig unfern Äummertfjeitt, menigfiend eine ©ruft, an metd;er mir und fatt meinenfönnen. — 2tbcr ber Unglüdliche grembling, mer nimmt an feinem©chidfal Streit; mer beilagt ihn, mer tröftet ihn? Sid;, bie edlönnten, bic ed mollten, ftnb meit »on i(;m butdf Sänber unb©tröme gefd;iebcn! — ©o laft und nun feiner greunbe, feiner©djmeflern, feiner ©rüber, feiner grauen Slettcrn ©teile »ertre«ten. @r ifl um fo unglüdlicher, meit er »erlaffen unb fremb ift;um fo nä^er ift ihm febed mcichgefchaffcne £erj »ermanbt.
Saft und ben guten unb nüfjtichen grcmbltng, berunfer Mitbürger marb, ber unfere £eimath ju berfeinigen machte, burd) unfete Siebe ein neued, bef*fered ©atcrlanb in unferer Sttittc finben.
©d ift fein thöridftcrer ©tolj, ald berjenige, melcher in fchmadj.en©emüthern hcrrfdft, unb auf ber hohlen ©inbilbitng beruht, längermit feiner gamitie in einer ©tabt, in einem £>orfe gemohnt,unb feit längerer 3eit bad Stecht ber Sürgerfdfaft genoffen juhaben, ald ein Slnberer. — ®enn nid;t auf bad, mad 21nbere»or und marett unb genoffen, fonbern auf bad, mad mir @utcdunb Stüjjlichcö fclöfi thaten, bürfen mir einen 2Bertf> feßen, mennmir jur ©efetlfchaft »ernünftiger ffiefen gejäblt merben mollen.