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Urtl;eilbfraft, wenn man übcrSlllcb, ohne wettere Stücfßcht, ab*jitfprcchen magt; eb »errät!; ein »crborbeneb §>crj, eine »er*ßccfte ücibcnfchaft, t»er ohne tie triftigßen, wo^tgcprüfteflenScweggrünbc in Sob unb Sabel freigebig crfcßeint.
SBir bcmerfcit eb an unb felbcr fogleich, ob mir in un*fcve Urt^cite gjarteilic^feit cinfließen taffen. SBir nehmen leid;twahr, wenn babei @mpßnblicl;fctt, Slcrger, ©cbabenlctß obergrcube, ©tolj unb ffiücfblicf auf unfern eigenen Stortheil fiatt*ßnbef. 3u einem gerechten ©prud; gehört ruhige Ucberjeugung,n;d;t Scbhaftigfeit beb ©efüßlb. ßJarteitfeßeb Urtl;eil ifi auchhöcßß feiten mäßig, fonbern gern übertreibenb, eb fei jum ©Utenober Schlimmen.
SBitlß bit bict; »or biefer falfchen atießtung beb Scrßanbeb,»or biefent offenbaren ©clbßbetrug für immer bewahren, fo macheeb bir jum unoerbrücßltcben ©ntnbfaj}, bei alten Singen, bereuSBcrt!; bu beßimtnen willft, mehr auf bie ©ache, alb fetbjt aufbie eperfon ju fehen. ftennft bu ben Urheber ber ©ache, »er*giß ihn; glaube, bu miffeft it;n nicht, unb betrachte bloß babSBerf, mab er tßut ober get(;an hat. 2)?aße bir nicht an, überbab Skrborgene feineb ©emtitheb, über feine Sibficßten ober9tcbenabfid;fcn ju urtl;eilcn — bariiber richtet ©ott, ber £>crjend*funbtge! Sab iß beb ßlöbelb untrügliche^ Äennjcicßen, baß erweniger um ben tnnern SBcrtl; unb bie ©d;ä|barfeit cineb @e*geußanbed, alb um beffen Urheber befümmert iß; immer neu*gierig »on ber ©ache hinweg nach ber ^3erfon fcßielt, unb bannabgöttißh »erehrt ober blinbltngb »erwirft. 3ß er nicht beb3immermannb ©ohn? 3ß er nicht Saoibb ©ohn, beb Äbnigcb?
Seurthetle nicht feben üTOcnfchcn naß; bir; halte bich nid;t fürben Sortrcfflichßcn, ber würbig wäre, in feinen Sugenben unb©runbfäßen alb SWaßßab für Slnbere ju gelten. 3eber iß inirgenb einem Sache gewiß gefehlter, beffer unb »oHfontmcncr,