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4 (1853)
Seite
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er ftch teibenfchafttich in giftigen Slnnterfungcn; halb macht erben fcherjcnben, mutwilligen Spötter, treibet nur burtp luftige©infälte unterhalten ju wollen f^eint; halb fpielt er bic 3Mceineö aufrichtigen Verehrers frember Verbienfie, unb beflagt nurin mitleibigem Sinne, baf) fo riet ©uteS bitrch f(flechte Gigcn»fchaften ober auch nur burch Schwächen öerftnftert wirb; balbrebet er bie Spraye beS fcfetnbar Unparteiifchen, unb wirft3tueifel auf, bie SKancher für begrünbet hält, weil ftiemanbfogteich gegenwärtig ift, ber fte töfen fönnte.

£>ocf nicht immer ift cS bie jur ftlatitr geworbene Säfterfucftunb ber Veto, welcher frentbeö Vcrbienft mit SSegterbe in benSchfamm ber Verworfenheit herabjujiehen fucht, in welchem bic©enfartbcS ÜKtftgünftigcn lebt juweitenift cS nur gefränfte©üetfeit, welche bie gehäfftge Volte beö Veibtfthen fpielt.Viele jürneit nur bcSwegen bem Sobe, was einem Slnbern gesoßtwirb, weil fte fürchten, man taffe bagegen ihnen fetbft feine @c=rechtigfeit gefchehen. GS entfteht in ihnen bie Verfügung, ftchebenfalls gettenb ju machen. Sie möchten ju »erflehen geben,bafi baS, was an Stnbern fo taut gepriefen worben, feineSwegSfo fetten fei, unb in ihnen ebenfalls ju ftnben wäre. be»leibigteS Selbftgefühi ift weniger mit bem ©epriefencit, als mitben Sobrebnern unjufrtebcn. O wie nahe ift biefe Gtnbitbungauf eigenen SDSerth mit bem Veto fetbft toerwanbt!

3uweilen hinbert auch nur gurcht »or-DHftbrauch, inbas Sob fremben VerbienfteS einjttftimmcn. STOan Perfennt swarbie rühmlichen Gigenfchaftcn beS Slnbern gar nicht, aber möchtebaboit beS Aufhebens nicht ju stet gemacht fehen, um ju »er»hüten, baf ber ©etobte nicht in feiner Gitetfcit beftärft werbe,was ihn leicht ju übler hluwenbung beS öffentlichen VecfaltS »er»letten fönnte. 2flan ehrt baS Verbienfl, aber weigert ftch, bicferfon ;u ehren, welche es trägt. Wlcm fann ben ©ebanfen