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4 (1853)
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@o macht bcntnach anhaltcnbes (Sorgen, immerwährenbcsftachbenfen über einerlei Hebel baffclbe fchlimmet, als es ifl.3li<htjwar bas Uebcl fclbfi wirb an ftd) gröfcr, als cS ifl, fon»bern wir werben nur fc^tvät^er an Kräften, es mit bcmfelbenaufeunehmen.

Sarum §örc auf baS SBort beS SBeifeflcn, ber jemals bicSloth beS SebettS ju tragen hatte. ©orget nicht, fyrach er,für bcn anbern borgen, benn ber morgcnbc Stagwirb für baä ©eine forgen. SS ifl genug, bafi einjeglicher Stag feine eigene f)31age habe! (SDlatth. 6,34.)

ScfttS ShrifluS, als er biefc Siegel ber wahren ScbenSweiS»Jett gab, wollte IcineSwcgS jum Scichtfinn ermuntern, welkernichts in Erwägung sicht, »on feiner @efaf;r ju größerer Sßor=ficht gewarnt wirb, fonbern blinbltngS ins Serberben hineinfchwinbelt; nein, ermuntern wollte er feine Slachfolger, alles©chicf fal, welches wir ju tragen beflimmt finb, mit leichtem©inne ju nehmen. 2Ber aber mit Sßorftcht in allen feinen Unter»nehmungen unb Sieben ju SBcrfc geht, unb in allein Uebrigcnauf ©ott eine fefte Subcrficbt fejjt, ber fürchtet nicht halb mitUcbcrmafj irgenb ein Hebel; ber laßt ftd; oon bcmfelben nichthalb nicbcrbrüdcn; fonbern er geht botl leichten ©inneS unterfeinem Ungemach hin, unb benft: ©ott wacht noch über mich!Er flrengt feine .Kräfte jur chrenbollen Slettung an, unb fichtfreubig einem beffern Stag entgegen, benn er weiß: SBie cS ifl,bleibt cS nicht! Unterau fWonbe wcchfelt SllleS!

Sn ber Stfjat ifl bas. guälenbe ©orgen fchon barum eineSthorl;eit, bah wir bic 9lotl;, welche wir befürchten, unnüfccrSBcife fchon thätig gegen uns machen, ehe fic noch ba ifl; bahwir fchon ben heutigen unb morgenben Stag um baSjenige mitSommer unb Slngfl anfüllen, was noch nicht erlebt ifl. 3Biecs ifl, bleibt eS nicht; unterm SOTonbc wechfelt 2lHeS. Sßoju