Druckschrift 
4 (1853)
Seite
192
Einzelbild herunterladen
 

192

bie gruc(;t feines ©lucfeS in boßem 2Äaßc buriß ©enuß bon Sßt*erbietung ßaben, bie ißm anberc SD?cnfc^en Xeiften foßen. SetSßrgcijige fann feßt befeßetben fein; ber fwißnuitßigc fann csin bet Sßat nie fein.

£3on aßen biefen unterfeßeibet fteß ber ©clbßgefäßige bitrcßfein Sßun nnb Saßen, ob er gleicß bon jenen gestern meßr. oberweniger mit feinet Unart oerbinben fann. Sr tfi fttß feinerfitugßeit unb SferßanbeSfräfte beßänbig bewußt; immer, halbtrojjig, halb fißmeicßelnb, halb offen, halb ßetmlicß, bemiißt,fiel bei Jlnbcrn angefeßen nnb gültig 51 t machen; ifl barin »out©toljcn oerftfieben, baß biefer feßon mit bem bloßen Sewußt*fein bon Äraft nnb ©eißcSborjügen jufrieben, nnb ßcß in©eringfeßeißung minber borjüglicßer ^Jerfoncn besagt. Ser ©clbß=gefällige hingegen fürchtet immer, ju wenig anerfatmt, ju wenignaeß SBerbUnß gefcßäfct ju fein. Sr miß baßer ßctrfcßcn, 2lßeSmatßcn, Stiles entfeßetben, in SlUem baS SBort fitßren, in Stllember Srßc fein, um bon Slnbcrn eben fo feßr berounbert ju wer*ben, als er ßcß felbß bemunbert.

SS benfbar, baß er aueß eitel fein fönnc. Slber er mißnicfit, gleicß eiteln fßerfonen, nur bureß baS Jleußcre gefaßen.Sr bießeießt meber feßön noeß reteß, noiß gefcßmaifboß genug,um büreß t ie Slußenfcitc ju gefaßen. 3 a, er fann fogar @e=ßalt, Ulcibung unb aßc Umgebungen bernaeßläfftgen, um bage=gen feine ©eißeSüberlcgenßcit beßo ßeßer glänjen ju laßen, inbie er aßein berliebt, unb bie er bon aßet Sfficlt geliebt feßenmoeßte. Sabci eS tßm bteßeießt nießt, wie bem Sßrgeijigen,um Srrcicßung ößentlüßer SluSjeicßnungen unb meit berbreitefenSfußmeS ju tßun. Sr fann Älugßeit ober Sequcmltdjfeit genugßaben, um bie Sorneit ju fcßcuen, meteße gemößnlicß auf berSaßtt itbtfcßer Sßrcn ben SBanbler bermunben, unb bie ber bonSßrgcij 23cfcelfe nießt füreßtet. s JJein, ber ©clbßgefäßige, oßne