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mtrftich »otlzogen, inbettt fte mit ihren ©ebanfen zmar Stnbernlein Söfeb in ber Sßirftichfcit zufügten, aber bagegen ftcf> felberin ihrem Snnerflen mit fünblichen Steigungen unb ©efühtett be*fubcltcn, unb baburch auch jur Slubübung beb Söfett mtrftichreifer machten.
„Sfm habt gehört, "-fprach Sefub Sbviftub, „ihr habt gehört,bafi zu ben Sitten getagt i|i, bu fottfi nicht ehebrechen. Sch abertage euch, mer ein SBetb anftchet, ihr jit begehren, ber hat fchonmit ihr bie ©he gebrochen tn feinem feerzen!" (SDtattf;. 5,27. 28.)
@b begegnet nicht fetten, bafj man in ntüfngen Slugenbltcfen,etma wenn man attein ift, auf einfamen (Spaziergängen, oberin fehtummertofen ©tunben ber Stacht, ober fonjt, ftch ben©pieten feiner ©ebanfen übertäft. fötan frnbet SBergnügen anben ©aufeteien feiner Geinbitbungbfraft; unb fo tote unb zuzeitenim ©etftaf angenehme Träume ©rgöjjung bringen, fchaffen mirunb auch moht machenb mitlfürtiche Träumereien »on bem, mabunb gefättig tfi.
SBir pflegen begleichen Träumereien inbgcmcin für fehr umfchiitbig zu hatten, nennen fte Suftfchtöffer, metche mir bauen,bie unb fo lange unterhatten, atb fte bauern; mir entmerfenfptaue, bie mir im ©rnft nicht auöführett möchten, unb hatten©efpräche in ©ebanfeit mit ferfonen, bie moht nie gefprochcnmerben. SSeit bab Sltteb fehr unfchäbtich ift, machen mir unbbebmegen faum 33ormütfe. 3?on fotchcn Träumereien glaubenmir feine SJerantmorttichfeit zu haben; eb märe beim, bah Wirmirftich in unfern ©ebanfen ©ntmürfe zum ©chaben Stnberer aub*fpännen, unb fte zu »oltflrccfen ©inneb mären. £)iefc fcheinenunb atterbingb nichtb meniger alb fchutbtob zu fein. Ser böfeStnfchtag, metchen mir faffen, ift fchon bie £älfte ber böfen That,fte möge nachher erfolgen ober nicht, hingegen ein btofcb Tänbctn