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4 (1853)
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flrebt nur aUjugern bad ©egentfieil ju »erfuchen. 5D?an tötetettete heutige SBonne mit beut fchwermüthigen ©rauten um bie »et*fdjwunbene, unb »erliert bad neu aufblühenbe ©lücf in ber ©efm»fud)t nach bem »erlernen. Sie gute alte Seit wirb gerühmt,unb bie gute gegenwärtige 3eit nicht genoffen. ©o befttehlt (ichber thöriffjte Sterbliche fclbcr, unb nimmt ftch, mag er beftfjt,unb gibt cd an (cd; ab, wo er nicht mehr ifl.

Sebe für bie Vergangenheit, nicht in ber Vergangenheit.VSillfl bu für fie leben, fo mußt bu in ber ©egenwart fogegenwärtig fein, baß, wenn fie »ergangen ifl, bu ihrer immernoch froh blctbfl. Stur wer bie ©egenwart ganj ju genießen »er«fleht, bent »ergeht fie nicht gan^lid;! Sehe in ber ©egenwart,unb mache fte ju einem ©cßafje für bie ©rimtcrung. Äannfibu eine fchönc Sf)at htneinlcflen, fo lebt ber Slugcnbltcf, welchenbu bamit fchmüdtefl, ewig, wenn auch nicht jeberjeit in beineu©ebaitfen, bod; in feiner fritchtbringenben SBirlfamfeit auf beineunb frembe ©chtcffale.

Sebe für bie 3ufunft, aber nicht in ber 3ufunft. Serettein ber ©egenwart burch ©orgfalt unb SSorficht bir greube fürbie noch ju erwartenben Sage, ^flanje unb fäe in ber ©egen»wart beine cinfligen lernten. Su fjafl bie greube bed fPftanjend;ob bu bie greube ber grucht- haben wirft, fann ütiemanb wiffen.gür ben SBcifen hat bad Sehen gar feinen SBintcr. Sic gegen»märttge ©tunbe ifl für ihn immer grühltng, in welchem er ntif}»liehe ©aaten audflrcut, unb juglcich immer £erbfl, wo ihm frü»here ©aaten reif werben. ©r nimmt bie ©orge, fte nimmt ihnnidht. Sebe ©tunbe h<*t ihr ©üßed, ihr Sittered; jeher Sag/feine eigene ^lage. Seme beim, wie bie Viene thut, bie audjeber Slunte ben fwntg ju fehöpfen weiß, aber bad ©ift barinjuriicfläßt. Sfl ber Sag »orbei, ifl auch feine ?lage »orüber.SEBie' thöricht ifl ed hoch, fte burch gurcht fd&on aud ber 3«funft