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2 Bit pflegen wohl im geit>c(;nlicfpcn Sehen tiejenige dkrfonjärtlichcr 51 t bemitleiden, weld;e unoerbiente Seiten bultct, mithingegen ben weniger ju besagen, bet fid; fein Hebel fctbft an*gerichtet bat- 2 lnc 6 bat bted einen fct;r natürlichen @runb. 2 ßitcmpftnbrn bort noch Siebe, wo hier fid; in bad Sftitleiben fd;on33erad;tung itnb fßormiirfc mtfd;cn. 23ir ftiib in unfern llvt(;citcngern richtcrlid;,. unb halten ein Selben fiir gered;t, wo es undald wohlberbicnfe ©träfe erfepeint; hingegen jammert und bicS'toth beffen, ber, wenn bad ©d;icffal immer Sohn ober ©träfewäre, wad ed hoch nicht i|t, wohl ein heffered Sood öerbienthätte, Sod; wenn ber @rab unferd iWitlcibcnd ftd; nad; bemhohem ober tiefem @rab bed Uuglüdd ber Stcbcnmcnfchcn rid;=tetc, würben wir benjenigen gewif mehr beflagen, ber unterfclbft bcrfchulbetcn Sciben feufjt. Sr ift immer unb immer berHnglüdlid;ere!
Senn ungerechnet fein äuficred Selben, quält ihn noch eininnerer ©chmcrj, jene Qual bed böfen, wiber ftch felbff empörtenScwufitfcind, wobon ber Unfdjulbige ntd;td eutpftnbet. St (;atbraufen, wad ihm theuer'gewefen, berloren; aber nicht biedallein — er fönntc cd bei reinem ©ewiffen nod; ntuthig ertra*gen — er hat feinen eigenen SBcrtjj, glcid;fam fein heffered ©elbff,»erlorcn. Sied ift ber tiefftc ©chmcrj. Sr ficht feine Seitennicf;t ald einen Sriumbh an, fonberu ald eine ©ti'afe eigener©d;led)tigfeit; er famt feine ©cclcngrüfk jeigen, fonbent bieS3erad;tttng ber ©ehnterjen fann er nur nod; burch grechheit mitfchamlofcd SBcfen crfünjtcln. Soch biefcd Fünfteln iji ein bitterer3wang unb ein neued Seiben. Sti jebem SSitmenfchcn, tonwelchem er muthmajjt, baf berfclbe öon feinem ©d;icffalc wiffe,erblidt er auch einen 3iid;fer, ber bad gercd;t unb gut ftnbct,wad ihn ju 23obcn briieft, unb wenn if;n auch feine greunbe he*bauern, ihr SOfitlefben, ihr £roff i|f ohne Srauicfung fiir ihn.