Soch nein, fo arm btfl tut no4» nicht/ mein f)erg. ©o armifi nie ein (Stwift. SESarunt »erjwcifetfl bu? (Sine Sröjicrinreicht bir bie gütige £anb, eine £röficrtn bringt Sicht in betneginfiernifj, unb jünbet bir ben crtofchcncn ©tern ber Hoffnungan — es ifi bie Stcligion.
3a, 3cfu^ 5 3ietigion, nur bu, nichts SlnbereS, mitberfi bie©eelenleibcn gequälter ©terbtichcr, unb rüfiefi itnS aus, miteherner Srufi bem brohenben SSerhängniffc entgegen su geben.Sit Icuchtcfi auf ber ftnftern SebenSbahn mit ber gacfel ber 23eiö*beitboran, unb machefl unfere 3»»crficht lebenbig, unfern ©lau*beu mächtig, unfere Sraft gewaltig.
3$ höre in ber £iefe meines Äummere eine heilige ©tintmeaus ber gerne, ©ic bringt mit wunberbarer (Srquicfung burchmein §>erj, unb mein ©eifi richtet fiel; mit neuem Sebcn auf, ihrentgegen. 3ch höre einen göttlichen 8iuf p meiner ©cele; er iüburch ben Ungeheuern 3eitraunt »on 3nhrtaufcnben unb überbaS ganje SWenfchengcfchlecht erftungen. 3<W ©otteS Stimme ifieS; fie fpricht: 3ch will bich nicht »erlaffen, noch »er*fäumen. (§>ebr. 13, 5.)
D füfer Srofi bcS ©laubettS, Salfam ber Steligion! Siebtutenben SSunben heilen, bie thränenöollen Jlugcn troefnen. Sitte©chmerjen fchweigen. SBenn nun auch SDienfcben mich »erlafTen:nein, mein ©ott »erlägt mich nicht! Unb wenn auch Me @rbcmich »erfäumt, ber Fimmel »erfäumt mich nicht. 3$ Me allein,aber hoch nicht einfam; Sttcmanbem offenbarteich mein geheimesSeiben, hoch fennt eö (Siner. Stiemanb fah bie 3ähre> welcheich in ber ©title ber Stacht weinte, Stiemanb horte bie ©eufjer,welche meine SBerhältniffe mir oft erpreßten, ttnb hoch würbenbiefc Shränen, biefe ©eufjer gejählt.
gaffe SSuth für bie 3ufunft! — befiehl bem ?>errn »eineSBege, unb »ertraue auf ihn, er wirb’s wohl machen!