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4 (1853)
Seite
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©ottcötfjat geht über SMenfehenratb. Darumbaue nic^t auf biefen, fonbertt batte fefi an jener. 2 Bie oft habenmir int Seben btc Pticbttgfeit menfchlicbcr Scfchlüffe, ben grrfbumunferer Slatbfc&IüfFc erfahren nütffcn! ©3 tarn ©otteßtbat, unbunfer ©orgen unb Sümmern mar eitel. Cfß marb beffer, atßmir meinten. SQBte manche Slngfi hatten mir unß »ergebcitß ge*macht, wie manche ©ebmerjeußthräne untfonjf gemeint, menn mirDrübfal erbutbeten! Die Slngft mar entbehrlich/ bie Diwane ttn»nöthtg; ©ott forgte beffer für unß, alß mir fetber. Gerfl nachher,erft fpüt faf;cn mir immer bie 3BeißI;eit feiner gügungpn ein.Unb baß, maß mir einfahen, mag unß Sürge fein fürbaß, maßmir jejjt noch nicht 511 begreifen im ©tanbe ftnb.

Dem ©etjferöater, bem Uncnblichweifen, Iaht uns glauben,laßt unß »ertrauen! Ger meifi baß Scfle! Seiner, wieer, fo flar, fo Sttleö burchfchauenb. gür tl;n ift fein Dagunb fein 3al;r; für tl;n ift Silleß ©egenwart, unb biemtenbltche ©egenmart betbt Gcmigfett. Daß ©emebcber ©chicffale, ifi »ott ihm gemoben; baß ©fiel ber 3 ufällc, iff »on ihm georbnet; baß Sufammenmirfen ber Untficinbc,baß gnetnanbergmfen ber Sahrtaufenbe unb Slugenblicfe, beßmeiebtigften Solfß unb beß fcbmächfien ©äuglingß, SKetifch, tfi ihm, nur ihm lühtöott, benn fein 2 Bi((e lebt in Sltlem!Darum laffet unß bem fwrrn »ertrauen, bem SBelfregenten, bem,welcher auch baß ©efehief beß fleinften ©cmürmß befitmmt hat.

@r fann baßSefle! Sich, t» fann benn berfcbmache,blöbe SPfenfch? Sann er wohl feinem eigenen Seben auch nur bieSange cincß Slugenblicfeß ättfejsen? SBaß ftnb eure »ermeintenGrrbengötter? maß eure ©ewaltijaber unb gürfien »or ihm?©taub unb Slfche! @ie fönnen burch ©chrecfen unb gurcht,ober burch Slugbett unb ©üte SSöIfer bewegen, wie tobte 2 Berf*jeuge. ©te. fönnen prachtootte ©täbte bauen SImeifenhaufen