feine Saunen unb ©runbfäffc. ©ctbft feine ©timme, feine @e*fiatt öerwanbett Der SDtcnfcD ifl Deute nid;t uteDr ber SDtenfcDbeS »origen 3aDrcS. 3a, bu fctbjt, ber bu bic SBeiänbcrti^feitbeiner SebenSgenoffen fo bitter anltagft, bifi bu aitein ber Uit*»ercinberttdje, unb ttoeD Deut, wie geftern? Sinbere Umftänbeerzeugen anberc ©ejtnnungcn; ein anbercr ©tanb bringt anberc$ffi(Dten; ein anbereS Sitter gibt eine anbere ©enuifDSart. DaDerfo inaiuDe SBortbrücßigfett, wo wir fte nie erwartet Döüen; fomaneDe Detlig befeDworne 3ugenbfreunbf(Daft griffen, für berenewige Dauer wir @ut unb 33lut »erbürgt Dritten.
SSertraue nic(;t auf SftcufeßenratD unb SStcnfcDcnDitfc, wenn bu3tatD unb £>itfe bebarfft. Stur SBenige benfen cbet unb uneigen«niifctg genug, in beine ganje Sage, iit beine Sebürfntffe, ütbeine SBünfcDc einjutreten. Äenttfl bu biefe Sßenigeit immer?Unb wenn bu ftefennfi, macf;en fte eine SittSnaDme »on ber alt*gemeinen SScränberticDfeit, wet$e bie (Sterblichen DeDerrfiDt? —Sege nie mit attjnbtinbem SScrtrauen bein ganjes 2Bof;t unb SBcDein eines Qetnjigcn $anb. Oft fpiett £>eu(Dctet bie Stotte beS ®ut*Dcrjigcn; oft ftttb SoSDcit unb ©(Dabenfreube ba, wo bu reb«ItcDeit (Sinn »erntutDeft. SDtan fotl unb muß ftcD nie ganj weg«geben; behalte beine ©cDetnmiffe, weil btt nicht weift, in wctcDe$änbe bu fte tegfl. Stur ju oft ift ber ©utmütDtge bas ©cDtaißt«Opfer Dintertiftiger Dürfe geworben.
Si(t bu aber in ber Stoff;wenbtgfeit, menfcDttcDen ISeißanbattfprctDen ju muffen — unb tn biefe StotDwenbigfctt fontmen wirSitte! — fo Doffe baS SBcnigße bon ber IDerjcnSgüte beffen, beitbu anfpricDfi, ober baß er beine Sferbicnßc eDre, ober baß ipnbeine Dugenb ober beine Sage befonberS rü(;re; baS ÜKeifte Doffebon bent, was tDrn fein eigener SSortDcit anratDen fann, für bttf;Sn tDun. DaDcr ftnb feine greunbfcDaften fefier, inniger, alsbie, weitste burch bie ?>anb ber Statur fetbft geftiftet würben: