fogar_f#wcr barem ju bringen ift, bie Seute für fo böfc juten, als fte pweiten ju fein f#einen; noch weniger aber ft#auf baS ttrtbeil berer eintäßt, wet#e bon beut 2>?itmcnf#cit gernbaS Sä#erti#fie ober STtae^t^eitigfie auSpfbüren wiffen, — berf;at gewiß fetbji ein gutes £erj; bem »ertraue bi#; ber meintes in Jittern, was er bir pfagt, rebticb, wiewobt er barunt no#nicht ebne @#wä#en ift. SBir nennen eine fot#c ^ferfon gut«mütbig, unb mit 9tc#t, wett fte eines guten ©cmütbeS ift. @Sift aber no# etn großer ttnterf#ieb jwif#en ©utmütbigfeit unbSei#tgtäubigfeit, wiewobt eS Seute genug gibt, bic biefe beiben©inge gern für einerlei batten. ©enn wäre ber ©utmütbige p«gtei# ein Set#tgtäubiger, fo wäre er ni#t mehr gittmütbig, weiter ait# bas S3öfe eben fo gern gtauben würbe, was man ihm bonSlnbcrn erjäbtt. TOetn fein reines ©emütt; firäubt ft#, fo biet©#te#tigfeit im S0Tenf#en für mögti# ober wenigficnS in beneinjetnen »orgebra#ten gatten für wobt p batten.
gitibefl bu hingegen unter beinen Scfanntcit unb greunbenSeute, bic, wo gentanb betobt wirb, bebentti# unb jwetbeutigbap tä#etn, ober eine S3cmer!utig binjufügen, bie ba »errätb,baß fte gweifet an bem reinen Urfprung ber belobten ©ingehaben; Seute, wet#e bei febem Stntaffe bas ©#timmfte argwöb*tten; Seute, bie fogtei# aus febern SBort, ans jebem ©#ritteines Stnbern eine mtlöblt#e 5lbft#t bermutben; Seute, bic fogateinen ©efatten baran ftnben, bcnSSer# anbercr ^crfoneit, wennfie au# anerfattnte Sßerbicnfle haben, mit bämif#ctt ober mijsigertStnmerfitngen p »erfteinern; ober Seute, bie ein gattj eigeneslatent beftffen, immer bas ©#tefe, Sä#crtt#e, $leinti#e,tTOangetbafteoonJlbwefenbenauSßnbig itnbbemcrfbar ju ma#en—hüte bi# oor biefen! ©ic fetbfi ftnb böSmütbig. 3b r £erj iftein trüber, unreiner ©bieget, barunt muß ft# JltteS barin un»rein abfbiegetn. ©ie fönnen jwar baneben biete (iebenswürbige