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4 (1853)
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£obe. Siitcrbingd hoff bu bei bcineit reifem tcnnfniffcit mib Gr«fabrungcn 33cgtiffc, bte bcr SBohrhcit naher flehen mögen. 33iflbu aber im ©tanbe, beine SBcrflanbedrcifc plötzlich ben tinterneinjuflöpen? SBarurn fott id; biep beöpatb tabcln, ober einenwiffentiieben Sctrügcr beiner tütber febetten, wenn bu ihnenSorptiungen oon ©oft unb Gwigfcit täffefi, bie jwar nicht beinenbeffern Ginjtdften, wol)l aber ihren geringen 23orfcnntntffcn an«gemeffen ftnb ? ©enug, baf bet ihnen bie linbifdjcn Ginbitbun«gen oon @ott eben bad ©Ute bewirten, wad bei bir bie beffernGrfcnntniffe. ©tebe, fo ftnb auch Grwacpfene oft bentinberngictd;: cd gibt mancherlei ©tufen ber gctfltgcn Siuebitbnng, unbwad für btd; Srrthum unb SBorttrtheil ifi, fann für Slnbcrc, nachfWapgabc ihrer Grjicbung unb (Erfahrung, wobtthucnbe SSahr«heit, bad beipt, genaue Itcbercinflimmung mit ihrem ganjenS55cfcn, fein. tBieiieicht wäre cd bir mobl möglich, bei ihnen,mad bir Sorurtheil ifi, jtt jcrflören: aber lufl bu ocrficbcrt, bapfic auch fähig ftnb, mit ihrem ungeübten iBcrflanbe beine höhereSBabrpeit ju erfaßen? Sarttm fei behutfam, unb entretpe bemSchwachen nicht bie trüefe, cf;e er straft gewonnen, ohne ficallein 'ju gehen. tomntt ihm bie traft, wirb ihm bie triiefeoon fetbfi täflig. Gntwicfcit ftd; bcr unntünbige SBerpnb, wirfter beim erften ©chimnter befferer ttnb höherer Ginfid;t ben Srrthumoon fclbfi juriief. 2Bcr möchte wagen, 3cfum, ben göttiidjen,ben ticbcooiten Schrcr, einen SSolfdtäufcher $u nennen, weif etnicht attc unb jebe bei bcitt abergläubigen jübifd;cn SSotfe wal«tenben Sorurthcifc befämpfte; ober weit er fogar, um nur oonihnen begriffen ju werben, jurociten in ber Sprache ihrer S5or«urtheite rebete?

Sint bchutfamften oor Sittern fotten wir in retigiöfcit Singenfetn, wenn wir bei Sinbcrn Srrtbitm unb SSontrtheit watjräunehntenmeinen. Senn jebed SUter, oom tinbe bid jum ©reife, geffattet