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4 (1853)
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mib fömten fetjr natürlich ihre aBtberfat^cr webet etttcö Seffernbelehren, noch eines Seffern öon i^nen belehrt werben.

Obgleich ein 3rrtf;nm fo »erberbticb als ber anberc fein fann,i|i hoch berjenige nod) feister jit entfdmlbigcn, weither aus Siebe511m Setanntcn mib ©cwobntcn entfpringt. SSiewobl bamtt bicEinführung unb Scrbreiiung manches Sortrcfflicbcn fcf;t »er»hinberi, unb ber ©enitfi manches Süßlichen »erfpätet wirb, foifi boeb »erjeibtieb, wenn man nicht leicht bas ©ewiffe für baSllngcroiffe bingibt. 3nbcm bat nicht Scber fOfutt;, Sermögcn oberfienntniffc genug, bie Erfahrungen über baS Seite unb beffenfflertf; ferner anjuftetten. Ed ifi alfo ein bebäcbtigcS Erwartenber folgen »on Serfucbcti billig, bie »on Jinbcrn angeficltt wer»Den; cd ifi töblid), wenn biefcö trcuöcrbleibcn beim §>erfömnt»lieben nicht blinbeö Sornrtbeil gegen alles Seite, fonbern nurein 3uriicföaltcn »eS eigenen UrtbcilS ifi.

prüfet Stiles, unb baS ©ute behaltet! (1. 2-beff. 5, 21) fagtbaS göttliche 2Bort, unb ber Ebrifi empfängt bamit bic ihm an»gemeffenfie ©tcüung in Seurtbeilung frember ©egenftänbe: erfi5 Pv-ifang, bann Urtbeit unb SÜBabl!

SS gibt Sorurthcilc, welche theils bitrch Sllterthum, tbetlSburch grofie Scrbreitung baS Slnfc^en unbejmeifclbarcr üBahtheitempfangen hoben. 23cnn, wer tonnte cS läugnen: 3rrtbümcr»ererben ftcb fo leicht, als SSahrbeiten. ^Dergleichen herrfchenbeSontrtbeile ftnb am gefährltd;fien, weit fte nicht mehr für So.»urtbeilc, fonbern für erlernte 2Baf)rbcitcn geachtet werben, als©runbfäße gelten, immer ju neuen Srugfchlüffen leiten, unbbaS emporfomtnen ber SBabrhcit unb alles Seffern bauerbaftbinbern. SS gibt wenige Xßiffenfcbaftcn, wenige Sünfie unb5>anbt»trfe, in welchen fich nicht irgenb ein auf Streit unb ©taubenangenommener Srrtbunt, ein aus blof er Sichtung für baS SUter»tburn beliebter fatfeber ©totj, ein wirtliches Sorurtbeil cinge*