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Ijanbctu tvüvbefi, wie je(3t in betner befc^ränften Sage? 2Bieoft hag tu nicht, je naci;bem ft'ch nur im deinen beine Umgcinbeänbcrtcn, beine ©brache unb beiit Setragen, oft fogar beine Sin»jüci;tcn unb Orunbfäjje »eränbcrt? SBie oft erging eö bir nichtwie bem Sünger Sefit, bcr erft in ber Segeigerung ber greunb*fchaft fchwur, für ben göttlichen Sefjrcr fwnbertmal baö Sebenju taffen, unb ihn nachher in ber ©tunbe ber Slngff brcimal »er»läugnete, ehe ber £ahn jwetmal fragte? — Süchte nicht, fo wirftbu nicht wiebet gerichtet! Vcrbamme nicht ben Sftann, ber unteranbern Vcrhättniffcn, mit anberer Orrätcgung, mit anbern Sin*ffegten unb Scibcnfcgaften anberö ganbelt, alb bu. £ätte, fiattbeiner äftuttcr, btch eine gürffin gefäitgt; hätte bich, fifltt bebfcglicgten ©ewanbeö, ein fPurpitr befieibet; wäre bcin©ttthl ein$gron, bein greuub ein fcgmeicgelnber, auö fscucgetei unb Geigen*nug btch »ergötternber Höfling gewefen: fannft bu wiffen, waöbu bann wärefi?
Unb wie? bifi bu auch in beinen eingefchränften ©fücföunt*ftänben ber SBürbigffe, jte ju genügen? tanng bu fageu, oonihnen jeberjeü ben weifefien ©ebraueg gemacht ju haben? Dwie biel Sinbere, bie nicht baö beftjjen, beffen bu btcl; rühmenfannft, würben bamit ebier, wogligätigcr, gemeinnü^iger fürbicSBelt gewefen fein! Sffiarum oerbammfi bu nun Sinbere, unbbtch nicht jitoor? —
£>u fpricgff: SEBarum lieg bie Vorfegung fo oft ben gutenSBiiten beb ÜWe.nfcgenfreunbeö ohne traft, unb gattete baö Sägermit Mitteln aus? — 83tg bu gewig, bag bie gamilie, weicheheute in ihrer oermeinten Sirmuth tugenbhaft unb folglich auch»innerlich beglüeft tg, Sitgenb unb ©eeienglücf fennen würbe, wennge mit SJeicgthümcrn, mit ben Verführungen beS SBogliebenSumgeben gewefen wäre? Siöbftnntger Sterblicher, bu beflaggoft baS ©cgicffal, aus welchem, bir unbewugt, ©tücf unb £eil