@eräufch»ollcb äuftcreb @lücf mag ein behaglicher Sinnen«fifcel, ein Taumel, eine Suftbarfeit, 3crflreitung fein — abermahrltch, cb tfi fein (Slitcf!
Sßafjreb Olücf blüht nur in ber ©title häublichen Sc*benb, mo mir »ielletcbt mtnber fogenanntc ©enüffc f;aben, aberbeflo innigere unb baiterbafterc; mo unö meniger ©thntetchlcrumringen, aber bafür grettnbe, bie an 23oht unb 2ßef> Sf;eitnehmen, mie eb unb begegnet; mo man.fEt^ nicht »or unb heu**letifch beugt, unb unferm (Selbe, unferm ©tanbe fatfehe 55er«ehrungen sollt, fiatt beffen mit 3ärtlichfeit an unfernt £erjenhängt unb ihm treue Siebe gibt; mo mir nie etnfam ftnb, meilmir unb felbft genug fein tonnen; nie »erlaffen merben, mcitunfer ©emiitf) fich felbft nicht trculob mirb.
@b tft bab ftille (Slücf beb häublichen Sebcnb barum bab bc-ncibenbmürbigftc, metl cb baejenige ifi, mab mir ununterbrochenam längflen genießen tonnen. ©eräufchoolleb Vergnügen, mclcheb»om guten äßtllcn ber fO?enfcf;en unb llmftänbe herftammt, »er«fchminbet mit thnen, unb ifi nur ein frentber @afl, ber unb mitfmftichtcitcn tiberfchiittct, aber lein blcibcnber £aubfmtttb, berba fpricht: 2Bo fehlt’b? .Rann ich helfen?
©tilleb Olüct tft bab theuerfie, metl eb nicht ertauft, fonberttnur burch eigene Äraft unb ©cclcngütc in ber (äingejogenheitbereitet mirb. £)a ruht eb »erborgen, mie bie $erle in berÜDlufchcl beb SKccrebgrunbeb; cb bleibt »ott Säflerungcit unangc«fochten, unb mirb »om 9teib nicht »erfolgt, meil eb feinen ©liefenunbefannt blüht.
©tilleb ©lücf ift bab ebelfie, benn btt »erlierfi bid; nicht felbft,mie in gcräufch»ollcn greuben, fonbertt btt geminnfi btch; btt ge«hörft bir felbft an; bu mirfi in bir fiärfer, träftiger, unabhän«giger, meifer; cb erhebt btch über bie £lm r heiten beb gemöfm«liehen Scbenb, bereu ©tacheln bich nie »erleben tonnen, unb ge«IV. 1*