Druckschrift 
2 (1851)
Entstehung
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Sube feinen Sag lang gebulbet worben; aiiberer Drten hätte manmir hödjftenö Salbung, aber feine Siiebertaffung, fein bitrgerlidjes9ted;t gefiattet. 3u jeher folchen .jjanbhtng wäre immer notf;*toenbig geWefett, einen Sluögitg aus beit Sätufregifietit »otgttgeigen.Sdj war nie getauft. SßaS fotite icf; fagen?

ffkitiigenb griff bas religiöfe äkrhältntp in bie fletnjien Umsftänbe meines Sehens unb Sffiebens ein. Süutctcn bie Oiotfen,gogett bie (Sljtijien Wie eine eingige gamitie in ihre Semmel gitm©ottesbienft, ntupte ich meinen ©ottesbienjl einfant begeben inmeinem Ääinmettein. Sdj gehörte nicht gur gropen gantilie. Stielefesten an mir au«, bap td; nicht gut .Kirche ging; Slnbere hieltenmich für einen Stufgeflärten ihresgleichen, ber ohne Stcligion lebe.Sch mochte Weber bas (Sine, Weit Saufdjerei Wat, noch basSlnbete, weil icf; mid; ber ©efclifdjaft fchämte. Sntmet war icf)gebrängt, unb mit meinen beffern ©efütjlen, wie mit beit bürgersliehen Umgebungen, im Serwütfnifj.

(Sitte 3eit lang trug ich mid) mit bem ©ebanfen, Wiebet umsgufehren unb Sube in einer jübifchen ©emeinbe git fein, um rneisnein S3olfe ein Sehter beb SSejfern gu Werben, unb es aus bergeiftigen Änechtfdjaft gut mcnfchlichen SBiirbe gu erhöhen. Stbcrbann bebadjte ich, bap ich aller bagtt nötigen SMittel entbehre.Sd; h®tte bas Subeitbeutfdj »ergeffen, Wußte nid;ts mehr ober nurwenig »ott ben üblichen ©ebtüuebett unb Salmubifchen $orfd;riftenunb Sehren. Sd; faf; bie Unmöglid;fett ein, mit blopcn SBermmfisgriittben ben »ieltatifenbjährtgeit Stofi heilig geworbener 93orurtf;eilehiuweggufegcn, uub bie |>aitnäcfigfeit roher, amtet, geifiig »ersfriihhelter ©tenfcheit gtt beftegen, bie, WaS fte ftnb, butd; bie barsbatifdjett Dehnungen <htifilid;er ©efefsgeber geworben ftnb. SieStabbinen würben mid; »erflud;t, bie Silben ntief; »erliefen unbgefteinigt hoben. Unter <Sl;riften unb 2lhit;amebanetn ftnb entjiansben unb entftcfjen nod; neue ©laubenSfarteten. Seffere (Sinftchten,