160
unfern Sljätigfcit bejiiinmte Dtichtungen. Sä ift etioaä ©rofieö,äBunbcrbatcä in biefet ^auäfjnttung ®otteS.
„SDZit bem SUter beä SeibeS »erlicrt berfelbe bas 33crmögen,feine SebenSfraft im hinreichcnbcn 3>tafje hcrjuflellen, um in allenSteilen bie innige tBerbinbung mit bet Seele 511 unterhalten. SaSSüetfjeug, ehemals gefchnieibig unb gelenlfam, erftarrt unb toirbbem ®cifie unbrauchbarer. Sie Seele jicht ft<h jurücf in baä 3n*ncrc. Sem ©eifte bleibt bie innere Diegfatnfeit, bis ihn Silles anber Sßetbinbung mit bem .Körbet hinbert; bieä gefdjehe nun burchbie jerjiörenbe Sftacht beä SllterS aber ber Jtvantfjeit. ®ie Snt*binbung beä ®cijteS »ent .Körbet ift SBieberantritt ber Freiheitbeä erfiern. Sr »erfünbet (ich nicht feiten burch Sßorherfagungber Sobeöfiunbc unb attbere SBeiffagung.
„3e gefunbet ber Seib, um fo inniger geht bie Seele, mitallen Steifen beffclbcn, ffierbinbuitgen ein, unb um fo gebunbenetift fi'e, um fo toeniger auch jur SBeiffagung fähig; es fei benn,bah bet ®eift in aufierorbentlichcn Slugcnblicfcn ber Sntjücfungfleh gleichfam felbet cntfeffele. Sann loirb er Seher ber 3ufunft.
„®er Stücfjng ber Seele von ber Slufjentoelt loirb ju einemeigenen 3uftanbe beS mcnfdjlichen SBefenS. Ss ift ber Sraunt.Seim Sinfchlummern »eranlafit ihn ber le^te Steij ber Sinneunb bie erjlc Sljätigfeit bcö freien, innern SebenS; beim St*machen mifcht ftch barin bet le£te Strahl ber innern äBclt mitbem erften Sicht ber Slujjenioclt. Sä ift fchtoer ju enttoirren,maä jener ober biefer als wahres Sigentljum angehört; immer aberftnb Sräurne barum lehrreich jit beobachten. Sa ftch ber ®eijiauch in feinet innern Shötigfeit mit bem befchäftigt, Was ihmim äufiern Seben anjicljenb getoefen, fann man ftch baö Sreiöenbet 9tachtwanbler crtlären. SEentt bie Stachtioanbler, bei tnieberaufgefchloffenen äufiern Sinnen, ftch auch nichts mehr »on bemerinnern, was fte toährenb ihres aitfierorbcntlichen 3 u)ianbes ge*