Druckschrift 
2 (1851)
Entstehung
Seite
73
Einzelbild herunterladen
 

73

fe()t unmai)rfd)ctnlid), bajj ftd) ©roof entieibt fiabe. Sind) loärcnod) feine Stadfridjt cingctaitfcn. @o ging id) getroji nad) £aufe,unb betete unterwegs, ©ott Wolle inte ferner gitabig fein.

Sa ffwang mir ißoiit) fdjott von Weitem auf ber ©affe entgegenunb fagte gang ailfemfeS:@in ©rief non «geren gteetmann,©ater, mit fünf tpfunb ©terftng! SaS *pücfd)cn f)at aber auchftebcn ©eures gefojtet." Semit) überreizte mir mit freubetotfjcmSlugeftdjt bas ©cfbbücfdfcn, cf>e id) nod) ©totf unb $ut abfegenfonnte. Sic Jfinber waren non eitel ©efigfeit ijalb närtifd). Safdjob id; if)re aJtcffer unb ©djeeren guvticf unb fagte:Stuu feljetif)r Wof)f, Äinber, bafj cd weit fd)Wcrct ijl, eine große Wreubemit ®Ieid)mutf) unb ©cfaffcnfjcit gu ertragen, als ein großes Uebel?3d) f)abc eitern grofjftnn oft bewunbert, wenn wir in ber tiefftenStoff) teilten, unb nid)t wußten, Woboii Wir uns ben anbern Sagcrnäljrcn liiödjten. Stint fetb if)t beim crficti £äd)efit bcS ©füdsgang außer gaffung. 3«r ©träfe öffne id) baö ©ücfdfcti unb ben©rief nid)t bis nad) bem SJtittageffen."

fyenni) wofite mir gwar beraubten-, fte freue ftd) nid)t foWoßlüber baS Biele ©elb, ob unb gletd) notf) tijuc, als über tßerrnfSlcetmanuS aitßcrorbcnilidje Sanfbarfeit, über feine Stedftfdjaffemf)eit; jtc Wünfd)e nur gu Wiffen, was ec fd)reibe, Wie es if)m er;gangen fei. 3d) blieb aber bei meinem 9lusffiritd)e: bie HeineSteugier fofi jtd) in ©ebitib iibcit lernen.

3tit Beiitfctbcn Sage tibenbs.

Sie Sufi f)at fid) in Sraurigfcit oerwaubelt. Ser ©rief mitbem ©clbe fallt nidft Bon .ßctrn gleetinaiin, fonbern Born §crrnSoftor ©navt. @r fiinbigte mir, taut unferm beftef)cnbeu ©ec*trage, als Stntwort auf meinem ©rief, meine ©tefie bis Dfiernauf, Womit unfere Sted)iutng für immer abgetf)an fei. ©t melbete,