Druckschrift 
2 (1851)
Entstehung
Seite
63
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ältit uns toat bisher ©otteS SBatmherjigFeit. Keines toatbftanf. 3Bir hätten feine. Strjnei bejahten Fennen, (Srefclabc ijtein Fieiner £ärt.

SJleine Setztet boten ftd; »ergeben« an, für anbere hanS*(jaltungen Slrbeiten 51t machen, j« toafd;ett, ju flirten, ju nähen.Selten empfingen fie eine Strbeit. hier ju Sanbe hilft ft(T> lebehansljaltung felbfl; SSiemanb ifi reid;.

@S toäve ein herbes Sdjicffat, toemt icf; ferner mit jtoanjigfßfunb Sterling im 3al;t mich unb bie alleinigen burdjbringenfeilte; es toäre baS traurigfte, toenn ich eS mit fünfjel;n ijlfunbuerfudjen müfite. Slbet id; »ertraue anf 3h« Srbarmen unb auf@ott, unb bitte @1». hodjtofirben, mich toeitigfienS au« ber SCngflreiben ju toollcn."

Slachbem ich ben 33rief gefdjtieben, toarf ich mich auf bieKnie, toäljtenb il;n fßolii; jum fpojlboten trug, unb betete umglücfliehen SluSgang. ®a toarb es mir im (Semiith tounberbarhell unb tool;l. Sich, ein SBort ju (Sott ift immer ein äßort»on (Sott. 3dj ging fo leicht au« meinem Kämmerlein l;et»or,unb toar bod; fo fehwet Ijincingegangen.

3enM; fap am gcnjler bei ber Strbeit. Sie fab ba mit einer9iithe, SeligFeit unb Slnmntf;, toie ein (Sngel. @S firaf;tte »onihrem Stntlijse, tote Sicht. (Sin fd;toad;et Sonnenblid burd; baSfleine genfter »erflärte baS ganje 3tmmer. 3Jtit toar l;immlifd;tool;I. 3<h (teilte mid; anstatt unb fchrieb meine QSrebigt:Sionben greuben ber Slrmutl;."

3d; brebigte in bet Kitdje eben fo »iel mit felber, als Sin-tern. Unb geht Keiner gebeifett aus ber Kirche, bin id; es bod);unb fdjöbft Feine Seele $rofi aus meinen SBorten, fchöffe id; il;nbod;. m geht bem ©eiftlichen, toie bent Slrjt. @r Fcnnt bie Kraftfeiner Slrjneien, aber nicht immer il;re Shirffamfeit auf bie Staturaller KranFen.