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fite crblicft nur bas ©ittlichfdjönc, baS Süoltfommenc beS fjcvt;liehen, Zeitigen ©cmiiths, mib lebt in bemfclbcn, uttb jinbet ftei)nnb bas SBeltall barin »ergöttlicht."
©erolb brüefte bic £anb bet jürnenben ®attin an fein §crjunbfagte: „(Staubia, bie SBirT£irt;Feit einer folgen Siebe bezweifleich nicht. @o tjabc icf) fefbfi bief) geliebt; nnb id) jWeifle nicht,fo liebt heute unferc ätarimiltane! — fo liebte »ielleicpt einftSßctrarfa feine Santa, fo jfloft|focf feine (Sibli. Slllctn besfenn’ es biv auch, fo liebt nur bie erfle Siebe beS jungenunb reinen .gerjenS, welches ftd) über baS, was in feinerStatur erfchcint, nicht Har tjt, nnb in ben Sßunbent unb Saubernbet ®efiihle unb Stnbilbttngen aufgelöfct, baS Sffieltall jum Semf'clber Slnbetung feiner erbüeften ©ottljcit macht. Sind) Wir, (Stau*bia, lieben uns heut noch, aber befenn’ eS bir, nicht mit jeneraltes »ergöttlichenben (Schwärmerei, unb boct; feineswegö mit min*ber heiligen ©efühten, fonbern »ietmehr mit ftärfern, unjerftßr*baten, Wenn gleich ruhigem!"
„Sch »erlange nur," erwicberte Slaubia milber, „bap bunicht einen niebrigen £rieb mit jenem erhabenen ®cfül)t »et«wechfclfl ober in SSerbinbuug fclpcji, unb bap bu cingeßcheft, bapauch ol)ne Stücffidjt auf jenen, wahre Siebe möglich fei."
Sächelnb antwortete ®crolb: „Sch h nI, e fdj»n jugegeben,boef) unter Sebingungcn! ®S mttp WeuigjtenS auffallenb bleiben,bap biefe hohe hlflionifdje Siebe ber Seelen nur in einem gewijfeu8 ebensalter jwifchen jperfonen »etfdji ebenen ©efchlcchts ihrStecht geltenb machen Will, fonjt nicht. Stenne mir, junt 33ei*fjjiel, ein SJtäbchen unferer SBefanntfchaft, welches, mit bem »ollenSntjucfcn ber Seelenliebe, an irgenb einem alten gertn Sillesgöttlich unb »erfd)önt fanb. Ober nenne mir jwei Stübchen, bieftch mit berfclben Snbrunji geliebt hüben, wie ihre ®eliebten."
Slaubia fchüttelte miprergnügt bas Äöpfchcn. „3<h '»iß alleiw