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„Ich erinnere mich keines solchen Namens, und sollte ichdeßwegcn gehenkt werden," sagte der Ritter-
„Nun denn Kerneguy, oder ein ähnliches Wort," sagte derGeneral; „wir wollen nicht um den Laut streiten."
„Ein schottischer Bursche, Namens Louis Kerneguy, warmein Gast," sagte Sir Henry, „und verließ mich heute Mor-gen, um nach Dorsetshire zu reisen "
„So spät erst!" rief Cromwell aus, und stampfte mit demFuße. „Wie das Glück dazu beiträgt, uns zu täuschen, wennes uns am günstigsten scheint! Welche Richtung nahm er,alter Mann?" fuhr Cromwell fort, „was für ein Pferd ritter, wer ging mit ihm?"
„Mein Sohn ging mit ihm," erwiederte der Ritter; „under brachte ihn hieher als den Sohn eines schottischen Lords.— Ich bitte Sie, Sir, mit ihren Fragen zu endigen, dennobgleich ich dir schuldig bin, wie Will Shakespeare sagt:
Verehrung für die hohe Stelle, und laß den TeufelZur Zeit geehrt sein für den Höllenthrone.
so fühle ich doch, daß meine Geduld mich verläßt-"
Hier flüsterte Cromwell mit dem Korporal, der seinerSeits den zwei Soldaten Befehle ertheilte, welche die Stubeverließen.
„Laß den Ritter bei Seite treten, wir wollen nun dasdienende Fräulein verhören," sagte der General. „Kennst du,"sagte! er zu Phöbe, „einen gewissen Louis Kerneguy, der sichein schottischer Page nannte, und der vor ein paar Tagenhierher kam?"
„Gewiß Sir," antwortete sie, »ich kann ihn nicht leichtvergessen; und ich glaube, kein zierlich aussehendes Mädchen,das ihm in den Weg kam, wird ihn sobald vergessen können."
„Aha," sagte Cromwell, „meinst du wirklich? Wahrhaftig,
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