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Hier ward der Rede des Ritters durch eine schrecklicheExplosion ein Ende gemacht, die, wie er vorausgcsagt hatte,die Thüre, so stark sie auch war, zersplitterte, und die Schei-ben der Fenster mit allen ihren gemalten Helden und Hel-dinnen, die seit Jahrhunderten auf diesem zerbrechlichen Platzedes Andenkens prangten, klirrend zur Erde stürzten. Zu glei-cher Zeit erhoben die Weiber ein gellendes Geschrei, und wur-den oon dem Bellen des Bevis accompagnirt, obgleich er,von dem Schauplatz der Handlung entfernt, eingesperrt war.Mit Mühe riß sich der Ritter von Phöbe los und trat in dieMitte der Halle denen entgegen, die mit brennenden Fackelnund gezückten Schwertern hineinstürzten.
„Tod Allen, die widerstehen — Leben Denen, die sich er-geben !" rief Cromwell ausstampfend aus. „Wer commandirtdiese Garnison?"
„Sir Henry Lee von Ditchlcy," antwortete der alte Rittervortretend; „der, da er keine andere Garnison hat, als zweischwache Frauenzimmer, sich dem unterwerfen muß, dem ergerne Widerstand geleistet hätte."
„Entwaffnet den eingefleischten, übelgesinnten Rebellen,"schrie Oliver. „Schämst du dich nicht, Sir, mich vor derThüre eines Hauses aufzuhalten, das zu vertheidigen du dieMacht nicht hast? Trägst du einen so weißen Bart, undweißt noch nicht, daß das Verweigern der Uebergabe einesvertheidigungslosen Postens nach dem Kriegsrechte das Hängenverdient?"
„Mein Bart und ich," sagte Sir Henry, „haben die Sachezusammen ausgemacht und sind recht freundlich übereinge-kommen. Besser ist cs, sich der Gefahr auszusetzen gehängtzu werden als ein ehrlicher Mann, als unserer Treue zu ent-sagen wie Memmen und Verräther."